ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1997Hippokrates: Herabsetzend

SPEKTRUM: Leserbriefe

Hippokrates: Herabsetzend

Sokrates, Papasimos

Zu dem Leserbrief "Ein Schlitzohr?" von Dr. med. Lothar Dinkel in Heft 9/1997
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LNSLNS Nachdem ich den Beitrag des Kollegen gelesen hatte, stellte sich mir die Frage, warum wird ein über ein Jahrtausend anerkanntes Vorbild auf diese Art und Weise in Frage gestellt? Sind es vielleicht dieselben Beweggründe, wie so oft in der Geschichte, daß man, wenn man den Ruhm einer bestimmten Person weder zu Lebzeiten geschweige denn 2 500 Jahre später erreichen kann, schlitzohrig versucht, diese Persönlichkeit auf das eigene Niveau herabzusetzen?
Ich möchte nicht auf die erwähnten Äußerungen wie Clan oder Ärztesekte eingehen, bezüglich aber der erwähnten Schädeltrepanation mit Todesfolge möchte ich Herrn Dinkel darauf aufmerksam machen, daß es auch heutzutage chirurgische Eingriffe mit Todesfolge gibt, geschweige denn in einer Zeit, als die Mehrheit der Menschen um Hippokrates noch in Höhlen hauste.
Nicht die Abkehr, sondern die Einhaltung des hippokratischen Eides hat dem Abendland seine gediegenen, in der Stille gewachsenen ärztlichen Wertvorstellungen ermöglicht!
Papasimos Sokrates, Uhlandstraße 12, 32545 Bad Oeynhausen
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