ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2007Tabakentwöhnung: Verwunderung
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Mit Verwunderung stelle ich (als Nichtraucher) fest, dass der zwangsweise Nikotinentzug bei kranken Menschen, die der Situation ausgeliefert sind (z. B. Bettlägerige, gesetzlich Untergebrachte) mit einem „Gold-Zertifikat“ belohnt werden kann. Nicht nur, dass diese Patienten schon vor dem Nikotinentzug genug Probleme haben – glaubt wirklich jemand ernsthaft, der erzwungene Entzug führe zur Abstinenz? Der oft angeführte „Nichtraucherschutz“ lässt sich technisch einfach, z. B. mit einem Abzug, erreichen. Wir Ärzte sollten uns zu Wort melden, wenn Schwerkranke gequält werden (auch wenn es „gut gemeint“ ist).
Dr. med. Stefan Thielscher,
St. Elisabeth-Krankenhaus Gerolstein,
Aloys-Schneider-Straße 37, 54568 Gerolstein
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