ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2007Elisabeth Pott: Gemeinsam zum Erfolg

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Elisabeth Pott: Gemeinsam zum Erfolg

Hibbeler, Birgit

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Elisabeth Pott Foto: BZgA
Elisabeth Pott
Foto: BZgA
Prävention wirkt: Das ist das Ergebnis des Bilanzberichts, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an ihrem 40. Jahrestag Ende Juli vorstellte. Aufklärungskampagnen und Aktionen zur Gesundheitsförderung sind seit vier Jahrzehnten Kernaufgabe der Fachbehörde. Für das Konzept der BZgA steht Prof. Dr. med. Elisabeth Pott (58). Seit 1985 ist sie Direktorin der Bundeszentrale.
Für Pott ist besonders die Vernetzung aller Akteure im Bereich der Prävention ein Erfolgsrezept. Ein Beispiel: Von den Zwölf- bis 17-Jährigen rauchten vor sechs Jahren 28 Prozent, heute sind es 18 Prozent. Dies sei unter anderem das Ergebnis von Regelungen auf Länderebene, dem Engagement in den Schulen sowie der „rauchfrei“-Kampagne der BZgA. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist für Pott das europäische Projekt „Closing the Gap“ zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheiten. In beiden Beispielen, so Pott, zeige sich, dass die Akteure in der Prävention und Gesundheitsförderung deutlich näher zusammengerückt seien. „Weil jeder spürt, dass gemeinsames Handeln den Erfolg intensiviert“, betont die BZgA-Direktorin.
Pott wurde in Bochum geboren, studierte in Bonn und Kiel. Die Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen war vor ihrer Arbeit bei der BZgA unter anderem im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung tätig; Schwerpunkte ihrer Tätigkeit waren dort Gesundheitsvorsorge und Früherkennung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Birgit Hibbeler

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