ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2007Leseranalyse: Deutsches Ärzteblatt weiter an der Spitze

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Leseranalyse: Deutsches Ärzteblatt weiter an der Spitze

Dtsch Arztebl 2007; 104(34-35): A-2309 / B-2045 / C-1977

Stüwe, Heinz

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Foto: Jürgen Gebhardt Dank an die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes: Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe beim diesjährigen Deutschen Ärztetag in Münster
Foto: Jürgen Gebhardt
Dank an die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes: Bundes­ärzte­kammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe beim diesjährigen Deutschen Ärztetag in Münster
Die Fachzeitschrift bleibt für Ärztinnen und Ärzte das Informationsmedium Nummer eins. Von den zahlreichen Publikationen erreicht das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) unter den niedergelassenen Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten mit weitem Abstand die meisten Leser. Durchschnittlich 72,1 Prozent dieser Zielgruppe greifen zum Deutschen Ärzteblatt, hat die Leseranalyse medizinischer Fachzeitschriften 2007 (LA-MED) ergeben. Nach den jetzt veröffentlichten Ergebnissen der jährlichen Befragung liegt das DÄ mit dieser Reichweite unter 15 Titeln der medizinischen Fachpresse auf Rang eins. Die Medical Tribune kommt unter den Allgemeinärzten und Internisten auf 60 Prozent Leser pro Ausgabe, Arzt & Wirtschaft auf 56,2 Prozent. Auf den nächsten Plätzen folgen das Ärztliche Journal Reise & Medizin (52,9 Prozent) sowie die Ärzte Zeitung (48,1 Prozent).
Das Deutsche Ärzteblatt, die „Fachzeitschrift des Jahres 2007“, erreicht anders als manche andere der 15 in die LA-MED einbezogenen Medien in allen Altersgruppen eine sehr hohe Leserzahl: Unter den niedergelassenen Allgemeinärzten und Internisten bis 39 Jahre sind es 72,3 Prozent, in der Altersklasse 60 Jahre und älter 76,7 Prozent. Die Ergebnisse der LA-MED zeigen überdies: Das Deutsche Ärzteblatt wird in West und Ost gleichermaßen geschätzt und von Ärztinnen und Ärzten gleichermaßen regelmäßig gelesen. Die Leser-Blatt-Bindung ist hoch, was Redaktion und Verlag als Bestätigung ihrer Arbeit ansehen können. 54 Prozent der DÄ-Leser gaben an, sie würden die Zeitschrift sehr stark und stark vermissen, wenn sie nicht mehr erscheinen würde – auch dies ist ein Spitzenwert. Die vom Marktforschungsunternehmen TNS Infratest befragten Ärzte wurden auch um eine qualitative Beurteilung der medizinischen Fachzeitschriften gebeten. Dabei attestierte jeder Zweite dem DÄ eine hohe redaktionelle Qualität – eine weit überdurchschnittliche Bewertung. 76 Prozent der Leser schätzen am DÄ, dass es relevante Informationen zur Berufs- und Gesundheitspolitik bietet. 44 Prozent hoben die praxisnahen Informationen zu Diagnostik und Therapie hervor.
Die wichtigste, von 95 Prozent der niedergelassenen Allgemeinärzte genutzte Informationsquelle ist die Fachzeitschrift. Tagungen und Kongresse sowie Fachbücher haben nach wie vor einen hohen Stellenwert. An Bedeutung gewinnt das Internet: Fast jeder zweite niedergelassene Allgemeinarzt und Internist (44,5 Prozent) informiert sich online, wobei die meisten dazu nur zu Hause Zeit finden. Im Vergleich der Internetangebote hat das Deutsche Ärzteblatt eine Spitzenstellung errungen. Von den Befragten, die sich im Internet informieren, nutzen 37,8 Prozent www.aerzteblatt.de, das Portal des Deutschen Ärzteblattes. Nur www.gelbe-liste.de kommt unter elf verglichenen Internetangeboten mit 38,6 Prozent auf einen höheren Wert. Der tägliche Newsletter von aerzte blatt.de mit aktuellen Nachrichten aus der Gesundheitspolitik, der Medizin und dem Ausland erreicht einen vergleichbaren Spitzenrang. Stü
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