ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2007Approbationsordnung: Studierende?

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Approbationsordnung: Studierende?

Dtsch Arztebl 2007; 104(34-35): A-2338 / B-2069 / C-2001

Kretzschmar, Renate

Jungmediziner gehen ohne Prüfung ins PJ (DÄ 24/2007: „Medizinstudium: Alte Missstände aufgedeckt“ von Dr. med. Birgit Hibbeler).
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LNSLNS Bisher war klar: Kochende Menschen sind Köche, laufende sind Läufer, lesende sind Leser, stehlende sind Diebe genauso wie mordende Menschen Mörder sind und verkaufende eben Verkäufer. Warum nun studierende Menschen ausgerechnet in einem Fachblatt für Akademiker, welche sich allesamt einmal studierend an einer Hochschule und zuvor lernend (auch deutsch!) an einer Schule aufgehalten haben, nicht mehr schlichtweg Studenten sein dürfen, wie schon Hunderte Jahre zuvor, will sich mir nicht erschließen. Die Vergewaltigung unserer schönen Sprache durch alberne und unzulässige Substantivierung des Partizips I, um einer wie auch immer gearteten politischen Korrektheit Genüge zu tun, macht doch uns weibliche Hochschulabsolventen eher lächerlich. „Wir sind auch da!“ – das und ein trotziges Aufstampfen mit den kleinen Frauenfüßchen ist das Einzige, was man beim Lesen solcher Entstellungen wahrnimmt. Dabei haben wir das nun wirklich nicht nötig . . .
Renate Kretzschmar, Melanchthonstraße 78,
12623 Berlin
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