ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2007Sturzprävention: Lebensqualität steigern
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Kraft und Balance – selbst in hohem Alter – wird als Sturzprävention empfohlen. Das bedarf zunächst einer inneren Einstellung, die an den Mythos Sisyphos erinnert. Als Felsbrocken betrachte man seinen eigenen, arthrotisch verformten Körper. Als Berg, gegen dessen Gravitation es anzukämpfen gilt, dienen mir 70 Treppenstufen bis zu der Wohnung im vierten Stock. 82-jährig, mehrfach an Wirbelsäule und Knien operiert, bewältige ich täglich dieses kombinierte Kraft-Bewegungs-Training. Vor dem Fernseher bewege ich wechselweise Muskeln und Gelenke der oberen Extremitäten mit Pausen. Vor Mittagsnickerchen und Nachtschlaf genügen Jacobson-Übungen. Schmerzmittel benötige ich nur noch in Ausnahmesituationen. Mäßige, aber regelmäßige Aktivitäts-Ruhe-Zyklen, gleichsam als Pseudosisyphos über den Tag verteilt, bescheren mir eine befriedigende Lebensqualität. Derartige Rhythmen kann ich zur Nachahmung empfehlen.
Prof. Dr. Dr. med. Klaus Müsebeck,
Riesenstraße 11, 67655 Kaiserslautern
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