ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2007AMIS-Datenbank: Recherche mit und ohne Vertrag

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AMIS-Datenbank: Recherche mit und ohne Vertrag

Dtsch Arztebl 2007; 104(34-35): A-2339 / B-2070 / C-2002

EB

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LNSLNS Im Arzneimittel-Informationssystem der deutschen Zulassungsbehörden (AMIS) können die Nutzer jetzt schneller nach Zulassungsdaten von Medikamenten suchen. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information – DIMDI, Köln, hat den Zugriff auf die Daten vereinfacht und bietet erstmals die Nutzung auch ohne Vertrag an. Die Datenbanken werden über die einfach zu bedienende Oberfläche „SmartSearch“ recherchiert. Das Arzneimittel-Informationssystem enthält umfangreiche Angaben zu den in Deutschland zugelassenen, zu den im europäischen Verfahren zentral oder dezentral zugelassenen und zu ehemals zugelassenen beziehungsweise verkehrsfähigen Arzneimitteln. Das Informationssystem wird von den deutschen Zulassungsbehörden – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Paul-Ehrlich-Institut und Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit – inhaltlich betreut. Das DIMDI ist als technische Plattform für den Betrieb der Datenbanken zuständig.
Auf die Datenbanken kann mit oder ohne Nutzungsvertrag zugegriffen werden. Darüber hinaus können sich jetzt auch Nutzer ohne Vertrag in AMIS – Öffentlicher Teil Dokumente direkt ausgeben lassen. Stets kostenfrei sind die Recherche sowie die Onlineausgabe der Ergebnisliste mit Name, Darreichungsform, Zulassungsinhaber und Eingangsnummer. Die Dokumente selbst sind kostenpflichtig und können per Kreditkarte bezahlt werden. Die Preise für jedes Dokument sind rechts neben dem Titel ausgewiesen.
Bei der Recherche ohne Vertrag bietet der Warenkorb jederzeit den Überblick über Bestellauswahl und Gesamtkosten. Mit einem Mausklick werden gewünschte Dokumente dort zunächst abgelegt.
Die AMIS-Module, wie „Arzneimittel“, „Stoffe“ und „Bezeichnungsverordnung“, können auch während der Recherche gewechselt werden, wobei die vollzogenen Suchschritte jeweils erhalten bleiben. Viele kleinere Suchoptionen sind hinzugekommen, etwa die Recherche nach Anwendungsgebieten für die Öffentlichkeit. Komfortabel ist außerdem die automatische Endmaskierung von Suchbegriffen, die zum Beispiel unvollständige Begriffe ergänzt und Schreibvarianten bei der Suchanfrage berücksichtigt. Der Klick auf spezielle Verweise liefert Informationen zu vorhandenen Parallelimporten, beschiedenen oder offenen Änderungsanzeigen sowie Fach- und Gebrauchsinformationen. EB
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