ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2007Universitätskliniken: AiP-Zeit muss angerechnet werden

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Universitätskliniken: AiP-Zeit muss angerechnet werden

Dtsch Arztebl 2007; 104(36): A-2376 / B-2102 / C-2034

Flintrop, Jens

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LNSLNS Im Streit um die Anerkennung der Arzt-im-Praktikum(AiP)-Phase als Berufserfahrung hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) einen juristischen Erfolg errungen. Das Arbeitsgericht Magdeburg urteilte, dass die AiP-Zeit des klagenden Assistenzarztes der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Berufserfahrung im Sinne des Tarifvertrags für die Universitätsärzte anerkannt werden müsse (Az.: 6 Ca 944/07). Damit stehen dem Arzt rückwirkend zum 1. Juli 2006 monatlich rund 350 Euro mehr Gehalt zu, weil er in die nächsthöhere Stufe der Entgelttabelle hätte eingestuft werden müssen. Der MB-Vorsitzende, Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, bezeichnete das Urteil als „wegweisend“. Bisher würden die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und damit auch alle Universitätskliniken den Ärzten die AiP-Phase nicht als tarifrelevante Berufserfahrungszeit anrechnen. Dies führe bei den Uniklinikärzten zu monatlichen Gehaltseinbußen von mehreren Hundert Euro. Solange die Unikliniken und die TdL sich weigerten, die im Herbst 2004 abgeschaffte AiP-Phase als Berufserfahrung zu akzeptieren, werde der MB dies auch weiterhin einklagen. JF
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