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Der Autorin sei herzlich gedankt für diese komprimierte Darstellung der vorhandenen Fakten zum Thema Prävention und Screening. Ich kann aus Sicht der (allgemeinmedizinischen) Praxis nur bestätigen, wie viele Ressourcen hier gebunden werden und wie viel Druck auf Ärzte und Patienten erzeugt wird. Es ist zurzeit viel von Frust und Resignation unter Ärzten die Rede. Es fehle der Nachwuchs, die vorhandenen Mittel reichten zur Versorgung der Patienten nicht mehr aus. Oft werden finanzielle Gründe bemüht. Das mag eine Berechtigung haben. Aber es ist auch an der Zeit, wie in dem Artikel geschehen, endlich auf die Ursachen hinzuweisen, die hausgemacht sind, von Teilen der Ärzteschaft, und leider übernommen wurden durch die aktuelle Gesundheitspolitik. Sie haben einen wesentlichen Anteil an der Sinnentleerung des ärztlichen Alltags. Dahinter steht wahrscheinlich die Idee absoluter Gesundheit und deren Machbarkeit durch die moderne Medizin. Das, worauf es in der ärztlichen Sprechstunde ankommt, das Anliegen des Patienten zu verstehen, ihm, wenn möglich, zu entsprechen und ihn, wenn chronisch krank, zu begleiten, tritt immer mehr in den Hintergrund.
Dr. Thomas Steger, Bästleinstraße 6, 04347 Leipzig
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