ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2007Sterben und Trauer: Von den Hirten gelernt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Ja, wir sollten wirklich nicht das Gefühl des Versagens überwiegen lassen, ist doch der physische Tod für uns alle mit Sicherheit mal zu erwarten. Besonders wichtig fand ich die Empfehlung: Lieber eine „holprige Menschlichkeit“ als die aus Angst vor Fehlern unterlassene Kommunikation. Mir selbst wurde für diese Situationen als sogenannter Entwicklungshelfer viel von den Hirten im „unterentwickelten“ Tansania beigebracht. Wie sehr gehört doch dort das Sterben zum Alltag und wird meist im Kreis der vertrauten Großfamilie erlebt, immer in der Gewissheit, dass es sich um einen Übergang in eine andere Seinsweise handelt. Diese Zuversicht fand ich bei Christen wie bei Angehörigen anderer Religionen. Atheisten sind mir in Tansania nicht begegnet.
Dr. med. Wieland Walther,
Albert-Schweitzer-Straße 7 a, 79199 Kirchzarten
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema