ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2007Susanne Pechel: Musik, Medizin und Entwicklungshilfe

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Susanne Pechel: Musik, Medizin und Entwicklungshilfe

Dtsch Arztebl 2007; 104(36): A-2434 / B-2152 / C-2084

Klinkhammer, Gisela

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Susanne Pechel. Foto: privat
Susanne Pechel.
Foto: privat
Am 28. Oktober wird Dr. med. Susanne Pechel in den Georg Elser Hallen in München ihr Musikalbum „Living in a rich world, able to give“ vorstellen. Und dieser Titel ist Pechel auch Programm. Die Tropenärztin, im Jahr 1966 in Montevideo (Uruguay) geboren, gründete im Jahr 1992 den Christlichen Entwicklungsdienst (CED), dem sie bis heute vorsteht. Der CED organisiert nach eigenen Angaben „vielfältige Spendenaktionen und Informationsveranstaltungen, deren Erlöse Hilfsprojekten in aller Welt zugutekommen“. So finden beispielsweise die Campesinos in der Dominikanischen Republik im Krankenhaus von El Limón medizinische Hilfe. In der Klinik werde im Gegensatz zu manchen staatlichen Krankenhäusern niemand abgewiesen. Auch ihr musikalisches Talent setzt Pechel für ihre Projekte ein. So kommt der Erlös der CD ihrem Hilfswerk zugute. Für „Living in a rich world“ erhielt Pechel den ersten Preis der Internationalen Poptrophäe 2003/2004 in den Kategorien Komposition, Text und Interpretation. Bei diesem Lied haben Kinder aus Singida, einer der ärmsten Provinzen Tansanias, die durch CED unterstützt wurden, in Kisuaheli mitgesungen. Aber neben ihrem musikalischen und humanitären Engagement hat die Tropenärztin auch ihre medizinische Laufbahn nicht vernachlässigt. Im Jahr 1998 entwickelte sie einen reisemedizinischen Informationsdienst (www.fit-for-travel.de), dessen Datenbasis auf den Angaben sämtlicher deutscher Tropeninstitute beruht. Kartenbestellungen unter Telefon 01 80/54 81 81 81; die CD ist erhältlich unter 0 89/2 72 02 29.
Gisela Klinkhammer
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