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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(36): A-2437 / B-2155 / C-2087

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LNSLNS Astellas Forschungspreis Dermatologie – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden, Dotation: 5 000 Euro, für herausragende wissenschaftliche Arbeiten über entzündliche Hauterkrankungen, gestiftet von der Astellas Pharma GmbH, an Priv.-Doz. Dr. med. Rudolf Antun Rupec, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München. Er wurde für seine Forschungsarbeit zur Funktion des Transkiptionsfaktors NF-KB bei der Entstehung entzündlicher Hauterkrankungen ausgezeichnet.

Elena Neumann. Foto: privat
Elena Neumann. Foto: privat
Wissenschaftspreis der Europäischen Rheumatologengesellschaft – verliehen anlässlich des Europäischen Rheumatologenkongresses in Barcelona, an Dr. Elena Neumann, Leiterin des rheumatologischen Forschungslabors der Kerckhoff-Klinik und des Lehrstuhls Rheumatologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zusammen mit internationalen Koope-rationspartnern aus Gießen, Zürich und Harvard konnten Neumann und ihr Team nachweisen, dass neben den Entzündungszellen vor allem Fibroblasten bei der Entstehung und Ausbreitung einer Entzündung in den Gelenken eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher angenommen.

Rudolf-Virchow-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V., Dotation: 3 000 Euro, anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, an Dr. med. Martin Anlauf, Universität Kiel, und Prof. Dr. med. Aurel Perren, Technische Universität München. Die Auszeichnung erhielten sie für ihre Studien über Tumoren im Magen- und Darmtrakt. Anlauf und Perren haben Veränderungen gefunden, die Vorläufer von endokrinen Krebsarten sind. Durch ihre Arbeiten tut sich die Möglichkeit einer Früherkennung und rechtzeitiger Behandlung auf.

IDE-Förderpreis – verliehen vom Institut Danone, Ernährung für Gesundheit e.V. (IDE), Dotation: 5 000 Euro, an Marcel Winnig, Doktorand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Winnig erhielt die Auszeichnung für seine Publikationen zu Forschungsarbeiten über die „Molekularen Mechanismen der menschlichen Süßgeschmack-Wahrnehmung“.

Balance Award – verliehen im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Dotation: 30 000 Euro, gestiftet von der Firma Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH, an Priv.-Doz. Dr. med. Ahmet H. Elmaagacli, Klinik für Knochenmarktransplantation, Universitätsklinikum Essen, für sein Forschungsvorhaben „RNA-Interferenzmethode zur Hemmung des Enzyms Glukosylzeramidsynthase bei Morbus Gaucher“.

Ferdinand-Bertram-Preis – verliehen von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von Roche Diagnostics, an Dr. Stephan Herzig, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, und Dr. Thomas Reinehr von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, Datteln, Universität Witten/Herdecke. Herzig konnte mit seiner Arbeit über die Funktion des Proteins PGC-1 bei der hepatischen Glucoseproduktion in Hungerperioden überzeugen. Reinehr erhielt die Auszeichnung für eine multidisziplinäre Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche.

Robert Thimme. Foto: privat
Robert Thimme. Foto: privat
Adolf-Kußmaul-Preis – verliehen im Rahmen der 18. Tagung der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie in Ludwigsburg, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Falk Foundation e.V., an den Freiburger Wissenschaftler Prof. Dr. Robert Thimme. Er wurde für seine Forschung über Mechanismen ausgezeichnet, mit denen der Organismus Hepatitis-C-Viren im Fall einer Infektion spontan eliminieren kann.

EMHG-Award – verliehen anlässlich des Jahreskongresses der European Malignant Hyperthermia Group (EMHG), Italien, Dotation: 1 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Dr. med. Mark U. Gerbershagen, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Universität Witten/Herdecke, für seine Forschungsarbeit mit dem Titel „Safety Aspects of Ryanodex and Comparison of Therapeutic Effectiveness of Ryanodex and Dantrolene in Porcine Malignant Hyperthermia Normal and Susceptible Swine“. Ziel der Arbeit war es, neue medikamentöse Strategien zur Behandlung der Narkosekomplikation maligne Hyperthermie zu entwickeln. EB
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