ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2007Molekulare Bildgebung: Hilfreich für die Frühdiagnostik

TECHNIK

Molekulare Bildgebung: Hilfreich für die Frühdiagnostik

Dtsch Arztebl 2007; 104(36): A-2441

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Das Anfang 2007 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Münster gegründete Europäische Institut für Molekulare Bildgebung (EIMI) hat im Juni 2007 im Technologiehof Münster seine Arbeit aufgenommen. Durch das EIMI soll die Fachkompetenz des seit 2005 an der Universität bestehenden Sonderforschungsbereichs „Molekulare kardiovaskuläre Bildgebung – MoBil“ weiter ausgebaut werden (www.uni-muenster.de/SFBmobil). Siemens Medical Solutions unterstützt die Forschung des Instituts im Rahmen einer Fünfjahresförderung. Forschungsschwerpunkt des Instituts ist die „molekulare Bildgebung“, ein diagnostisches Verfahren, das vor allem bei Krankheiten des Herz- und Gefäßsystems eingesetzt wird. Dabei will man das Verfahren optimieren, um zum Beispiel durch innovative Techniken Herzinfarkt und Schlaganfall frühzeitig erkennen und vorbeugen zu können. Das EIMI ist eine interdisziplinäre Einrichtung, an dem die Fachbereiche Medizin, Mathematik und Informatik, Physik, Chemie und Pharmazie beteiligt sind.
Das Institut befasst sich mit zwei Arbeitsschwerpunkten: Im Bereich „Target Biology & Chemistry“ geht es um die Entwicklung spezifischer zielorientierter Substanzen (Biomarker), deren Verteilung im Patienten bildlich dargestellt werden kann. Diese Moleküle weisen auf bestimmte krankhafte Veränderungen hin. Im Arbeitsbereich „Technology & Imaging“ geht es um technologische Umsetzungsmöglichkeiten und deren präklinische Evaluation.
Von der Zusammenarbeit mit Siemens erhofft sich die Universität eine Stärkung der Fachkompetenz in der molekularen Bildgebung, vor allem durch die Möglichkeit, mit innovativer molekularer Bildgebungstechnik, wie etwa MR-PET, zu arbeiten. KBr
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