ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1997Irak: Kollaps des Gesundheitssystems

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Irak: Kollaps des Gesundheitssystems

afp

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LNSLNS GENF. Das staatliche Gesundheitssystem des Irak steht nach Angaben der
Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) kurz vor dem Kollaps. Dies erklärte WHO-Generaldirektor Hiroshi Nakajima Ende Februar in Genf. Die Lage sei besorgniserregend. Es fehle an Medikamenten und Ersatzteilen für medizinische Geräte. Krankheiten, die bislang noch unter Kontrolle gewesen seien, träten nun verstärkt auf, so zum Beispiel Typhus und Malaria.
Gemäß dem Abkommen "Öl gegen Lebensmittel" soll Irak umgerechnet rund 357 Millionen DM zum Kauf von Medikamenten erhalten. Irak liefert dafür trotz des 1990 verhängten Embargos Öl. Die Verteilung der medizinischen Ausrüstung soll von der WHO überwacht werden. Nach Angaben von Experten kann die Aktion aber nicht vor April beginnen. afp
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