ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2007Mitteilungen: Neufassung der „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur phototherapeutischen Keratektomie“

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Neufassung der „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur phototherapeutischen Keratektomie“

Dtsch Arztebl 2007; 104(36): A-2451 / B-2167 / C-2099

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vom 18. Juli 2006 (veröffentlicht im Bundesanzeiger vom 13. Oktober 2006) kann die phototherapeutische Keratektomie (PTK) mit dem Excimer-Laser bei folgenden Indikationen zulasten der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung als vertragsärztliche Leistung erbracht werden: rezidivierende Hornhauterosio, oberflächliche Hornhautnarben, Hornhautdystrophie, Hornhautdegeneration und oberflächliche Hornhautirregularitäten (außer Pterygium).
Die neu gefasste „Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur phototherapeutischen Keratektomie“ (Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung PTK) orientiert sich an den Vorgaben zur Indikationsstellung einer PTK und konkretisiert die Empfehlungen des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses zur Qualitätssicherung und zur Dokumentation. Die fachliche Qualifikation zur Durchführung und Abrechnung von PTK-Leistungen gilt für alle Augenärzte mit dem Nachweis der selbstständigen Durchführung von zehn phototherapeutischen Keratektomien mit dem Excimer-Laser als nachgewiesen. Alternativ ist der Nachweis der selbstständigen Durchführung von zehn Eingriffen mittels eines Excimer-Lasers und Teilnahme an einer Fortbildung zum Thema PTK möglich. Die Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung PTK beinhaltet ferner Vorgaben zur Dokumentation der Indikation und Durchführung der PTK. Die ärztlichen Dokumentationen werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen stichprobenartig überprüft. In diese Stichprobenprüfungen sind mindestens zehn Prozent der insgesamt abgerechneten Fälle und mindestens zehn Prozent der abrechnenden Ärzte einzubeziehen.
Die Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung PTK tritt – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der Partner der Bundesmantelverträge, von der jedoch ausgegangen werden kann – zeitgleich mit der Aufnahme der neuen Leistung der GNr. 31362 EBM zum 1. Oktober 2007 in Kraft.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema