ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2007Gesundheitskarte: 100 000er-Test in NRW „ohne Abstriche“

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Gesundheitskarte: 100 000er-Test in NRW „ohne Abstriche“

Dtsch Arztebl 2007; 104(37): A-2460 / B-2176 / C-2108

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto: dpa
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Wie geplant, sollen in der nordrhein-westfälischen Modellregion Bochum-Essen die sogenannten 10 000er-Tests der ersten Stufe und anschließend die 100 000er-Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) „planmäßig und ohne Abstriche“ stattfinden. Das bestätigte Mathias Redders, Referatsleiter Telematik im nordrhein-westfälischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium beim Kongress IT-Trends Medizin in Essen. Mitte August hatte das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) angekündigt, dass aufgrund des erfolgreichen Testverlaufs in den Modellregionen Flensburg und Löbau-Zittau für die Kartenlesegeräte keine 100 000er-Tests erforderlich seien und mit der flächendeckenden Ausgabe der Karten bereits im zweiten Quartal 2008 begonnen werden könne. Dies hatten unter anderem der Marburger Bund und der Hartmannbund heftig kritisiert. Redders verwies darauf, dass das BMG die Durchführung der Tests mit 100 000 Versicherten ausdrücklich bestätigt habe. Seit Juni 2007 wird in Bochum die eGK erprobt. Die Testphase umfasst über das Auslesen der Versichertenstammdaten hinaus das elektronische Rezept und, als freiwillige Anwendung, den Not­fall­daten­satz. Getestet werden die Anwendungen zunächst offline, das heißt ohne Anbindung an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur. Mit dem neuen Heilberufsgesetz hat das Land NRW die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass elektronische Heilberufsausweise ausgegeben werden können, mit denen die Ärzte elektronische Rezepte signieren und sich gegenüber der Gesundheitskarte authentifizieren können. KBr
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