ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2007Packungsbeilagen: Compliance gefördert?
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Auch ich als Ärztin muss oft mehrmals nachlesen, welche Dosierung bei welcher Indikation die richtige ist, wie soll da, anhand einer Packungsbeilage, ein Patient mit Sicherheit die richtige Dosierung finden? In meinem Heimatland Norwegen muss man beim Ausfüllen eines Rezepts auch die Dosierung aufschreiben, für wie lange der Patient das Präparat einnehmen soll, und eventuelle Besonderheiten, etwa Einnahme eine halbe Stunde vor dem Essen. Dies, zusammen mit Namen und Geburtsdatum, wird auf ein Klebeetikett in der Apotheke ausgedruckt und auf die Packung geklebt. Damit ist es für den Patienten einfach zu entnehmen, wie oft und wie lange das Medikament eingenommen werden soll. Ein zweiter Vorteil ist, dass der Apotheker auch noch die Dosierung nachprüfen kann und bei eventuellen Unklarheiten auch beim Arzt nachfragen kann. Und jeder kann auf der Packung lesen, welcher Arzt die Medikamente verordnet hat. Vielleicht ist dann die Compliance besser zu sichern?
Kristin Livden Vogt, Reiherweg 14, 32427 Minden
Foto: Visum
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