ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2007Mammografie: KBV – Screening ohne Alternative

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Mammografie: KBV – Screening ohne Alternative

Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A-2540 / B-2248 / C-2180

Hillienhof, Arne

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Foto: dpa
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Zur Mammografie als flächendeckendes Verfahren zur Brustkrebsvorsorge gibt es zurzeit keine Alternative. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 13. September in Berlin betont. „Die wissenschaftliche Diskussion über das Mammografie-Screening ist wichtig. Sie darf aber nicht zur Verunsicherung der Frauen führen. Schließlich hatten wir in Deutschland noch nie zuvor eine qualitativ so hochwertige und zuverlässige Brustkrebsfrüherkennung“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende, Dr. med. Andreas Köhler. Er betonte, dass die Screening-Regelungen höchste Qualitätsanforderungen an die Ärzte und die technischen Geräte stellten. So müsse jeder verantwortliche Arzt einer Screening-Einheit an Fortbildungen teilnehmen sowie mindestens 5 000 Mammografien pro Jahr vorweisen. Die Regelungen schreiben außerdem eine tägliche Überprüfung der Geräte vor. Bis Juni 2007 wurden rund 1,2 Millionen Frauen schriftlich zu dem Screening eingeladen. Teilgenommen haben bisher rund 740 000 Frauen.
Studien zufolge lässt sich die Sterblichkeit an Brustkrebs durch ein Mammografie-Screening-Programm um 15 bis 25 Prozent senken. Das Mammakarzinom stellt mit jährlich rund 48 000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. hil
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