ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2007Palliativmedizin: Verbesserungen bei ambulanter Versorgung

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Palliativmedizin: Verbesserungen bei ambulanter Versorgung

Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A-2540 / B-2248 / C-2180

Rieser, Sabine

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Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat sich auf einen Entwurf einer Richtlinie zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung verständigt. Wenn die Abstimmung reibungslos verläuft, könnte die Richtlinie Anfang 2008 in Kraft treten. Sie soll dazu beitragen, dass sich die Versorgung von schwerstkranken Menschen verbessert, die am Lebensende zu Hause gepflegt werden.
Dazu wurde im Rahmen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes ein Passus (§ 37 b) in das Sozialgesetzbuch V eingefügt. Seitdem haben Betroffene Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Sie soll entweder durch einen Vertrags- oder einen Krankenhausarzt verordnet werden können. Die Krankenkassen werden die Leistung prüfen dürfen, müssen sie aber nicht genehmigen.
Die Richtlinie des G-BA dient in erster Linie dazu, den Anspruch der Patienten zu präzisieren. In § 132 d SGB V ist festgelegt, dass nach Inkrafttreten der Richtlinie die Kassen unter Berücksichtigung der Vorgaben Verträge mit Anbietern schließen. Sie müssen zudem gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie Pflege- und Hospizorganisationen regeln, wer welche Leistungen erbringen kann und wie sich Qualität und Fortbildung sichern lassen. Rie
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