THEMEN DER ZEIT

Übermässiger Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen: Risiken für Psyche und Körper

Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A-2560 / B-2262 / C-2194

Egmond-Fröhlich, Andreas van; Mößle, Thomas; Ahrens-Eipper, Sabine; Schmid-Ott, Gerhard; Hüllinghorst, Rolf; Warschburger, Petra

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Foto: ddp
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Heranwachsende verbringen inzwischen ebenso viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Das Risiko für Medienmissbrauch ist bei Kindern aus bildungsfernen Schichten besonders hoch. Auch Ärzte spielen eine Rolle in der Prävention.

Die modernen Medien haben sich rasant verbreitet und verkleinern die Welt, indem sie die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit in einem Maß erleichtern, sodass sie nicht mehr wegzudenken sind. Unübersehbar sind auf der anderen Seite die Risiken gerade für Kinder und Jugendliche, denen die nötige Kompetenz zum sinnvollen Umgang mit den Medien fehlt. Kinder aus sozial und bildungsmäßig schwächeren Familien missbrauchen passive und interaktive Medien besonders häufig durch übermäßige Nutzung und/oder jugendgefährdende Auswahl, wodurch sich ihre ohnedies unbefriedigenden Zukunftschancen weiter verschlechtern. Durch die somatischen, psychischen und sozialen Folgen des Missbrauchs entsteht ein gesellschaftliches Problem, dem sich auch das Gesundheitswesen stellen muss.
Die Begriffe „Mediensucht“, „Medienabhängigkeit“ und „Medienmissbrauch“ tauchen seit etwa zehn Jahren wiederholt und in letzter Zeit immer häufiger in der Fachliteratur und Laienpresse auf. Da die Forschung in diesem Bereich noch in den Anfängen steckt, existiert bisher keine allgemein gültige Definition. Darüber hinaus ist die Symptomatik noch nicht als klinische Diagnose in den internationalen Verzeichnissen (ICD und DSM) klassifiziert.
Unter Medienkonsum wird die Nutzung von Bildschirmmedien zum passiven Konsum, zum Spielen oder zur Kommunikation verstanden. Die Gerätetypen (Fernsehgeräte, Computer, Spielekonsolen, Handys) ermöglichen mittlerweile alle diese Nutzungsarten. Nachfolgende Diagnosekriterien für Medienmissbrauch und Mediensucht als Arbeitsdefinition sind an allgemeine Definitionen von Sucht und Abhängigkeit bei substanzbezogenen Störungen und die Definition von Internetsucht angelehnt. Für den Computer- und Internetmissbrauch ist alternativ eine Orientierung am pathologischen Glücksspiel (ICD-10, DSM-IV-TR) möglich.
Diagnostik
Validierte Instrumente zur Computerspiel- und Internetnutzung beziehungsweise Internetsucht lehnen sich an die Diagnosekriterien für pathologisches Glücksspielen und für Abhängigkeit an. Pathologisches Computer-/Videospielverhalten bei Jugendlichen kann mit der „Problem Video Game Playing Scale“ (PVB) oder dem deutschsprachigen Elternfragebogen zum Computerspielverhalten bei Kindern (exzessives Computerspielen, Reaktionen auf Einschränkung des Computerspielens, Freizeitaktivitäten, Gesundheitsverhalten, Stressbewältigung und Sozialverhalten) erfasst werden. Bezüglich des Internetkonsums und der Internetsucht eignen sich der überarbeitete „Internet Addiction Test“ sowie ein deutschsprachiges Instrument. Ein allgemeiner Fragebogen zur Medienverfügbarkeit, familiären Mediennutzung und elterlichen Kontrolle des Medienkonsums wurde für Studienzwecke entwickelt.
Epidemiologie
Seit 1994 stagniert die Fernsehdauer bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland, mit den niedrigsten Fernsehzeiten in Süddeutschland. Ein eigenes Fernsehgerät hatten 2005 ein Viertel der Einschüler, die Hälfte der Kinder und zwei Drittel der Jugendlichen in ihrem Zimmer, wobei dabei der Anteil nach Geschlecht (Jungen 41,8 Prozent, Mädchen 30,5 Prozent), Schultyp und Bildungsniveau der Eltern (niedrig 57,3 Prozent, hoch 16 Prozent) variiert. Ein eigenes Fernsehgerät steigert die tägliche Fernsehdauer um eine Stunde, verdoppelt den Konsum von entwicklungsbeeinträchtigenden Filmen (32,5 Prozent versus 15,5 Prozent) und führt zu einer Unterschätzung des Konsums durch die Eltern. Die elterliche Kontrolle des Konsums korreliert dabei negativ mit dem Konsum von Kindern und Jugendlichen. Niedriger Bildungsstand, Adipositas, Depression und psychischer Stress der Mutter sind mit hohem kindlichem Fernsehkonsum assoziiert. Auch sozial ängstliche Jugendliche sehen länger fern.
Die Internetnutzung von Jugendlichen stieg hingegen zwischen 1997 und 2006 von durchschnittlich 6,3 auf 97 Minuten pro Tag (ARD/ZDF Online-Studien 1998 bis 2006). Sie erreicht ihr Maximum im 18. Lebensjahr. Als Risikofaktoren für exzessive Internetnutzung wurden dysfunktionales Sozialverhalten, verminderte soziale Intelligenz, soziale Ängstlichkeit, Einsamkeit, depressive Verstimmtheit und vermeidende Problemlösestrategien (Realitätsflucht) ermittelt. In Deutschland wurden 3,2 Prozent der Nutzer als süchtig und 6,6 Prozent als gefährdet klassifiziert. Auch die PC-Nutzung stieg zwischen 1997 und 2006 von fünf auf 45 Minuten pro Tag deutlich an.
Der Besitz einer Spielkonsole variiert nach Geschlecht (Jungen 38,1 Prozent, Mädchen 15,6 Prozent) und Bildungsniveau der Eltern (niedrig 42,7 Prozent, hoch 11,3 Prozent) und führt zu einem vierfach höherem Konsum (20,2 Prozent versus 6,6 Prozent) von entwicklungsbeeinträchtigenden Spielen. In einer Befragung wurden 9,3 Prozent der elf bis 14-jährigen Kinder als exzessive Computer- und Videospielnutzer gewertet. Als Risikofaktoren für exzessives Spielen am Bildschirm wurden soziale Ängstlichkeit, geringe Qualität sozialer Kontakte, geringe soziale Unterstützung zur Stressbewältigung, geringes Selbstwertgefühl und der Besuch einer Hauptschule identifiziert. 25 Prozent der Acht-, 75 Prozent der Zwölf- und 90 Prozent der 14-Jährigen sind bereits Handybesitzer.
Ursachen
Die Funktion des Medienkonsums kann zum Beispiel in der Befriedigung von Neugier, der Vermittlung von Erregung, der Erfahrung von Kontrolle oder in der Vermeidung von Frustrationen beziehungsweise in einer Flucht aus der Realität bestehen. Während die aktive Spielkultur bei sinkender Kinderdichte und Mediennutzung potenzieller Spielkameraden welkt, rüstet die Medienlandschaft weiter auf. Es liegt im ökonomischen Interesse der konkurrierenden Programmgestalter von (Privat-)Fernsehanstalten (Werbeeinnahmen) und der Entwickler von Computerspielen, Kinder und Jugendliche mit ihren Produkten zu fesseln. Die Attraktivität von Spielen wird durch Interaktivität, eine realistische, dreidimensionale Gestaltung, einen herausfordernden Schwierigkeitsgrad, die Möglichkeit, das „virtuelle Ich“ im Verlauf auszubauen, Machterleben, Belohnung und gemeinsames Handeln mehrerer Spieler erreicht. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Wirkung von Vorbildern, erst in der Familie und später in der Gruppe der Altersgenossen. Schließlich fehlt Eltern und Lehrern für eine effektive Führungsrolle in den neuen Medien oft die Kompetenz.
Folgen für die Psyche
- Aggressives Sozialverhalten: Kinder mit exzessiver Nutzung interaktiver Medien zeigen häufig aggressive Verhaltensweisen. Obwohl die Kausalität komplex ist, ergibt sich auch unter detaillierter Berücksichtigung der psychosozialen Rahmenbedingungen eine schwache direkte Wirkung des Mediengewaltkonsums auf die Gewalttätigkeit. Etwa fünf bis zehn Prozent der Jugendlichen lassen sich offenbar, auf der Grundlage von familiären und sozialen Belastungsfaktoren (zum Beispiel innerfamiliärer Gewalt, emotionaler Vernachlässigung oder Schulversagen), durch aggressive Medieninhalte langfristig in ihren Identifikations- und Handlungsmustern beeinflussen. Der Fernsehkonsum von männlichen Jugendlichen kann so Gewalttaten im Erwachsenenalter vorhersagen. Eine Schulintervention zur Verminderung des Medienkonsums führte zu einer Verminderung verbal aggressiven Verhaltens.

- Soziale Integration, Selbstwertgefühl, Körperbild und Lebensqualität: Die Mediennutzung verdrängt andere Aktivitäten mit Gleichaltrigen und Familienmitgliedern. Überdurchschnittlicher Fernsehkonsum beschränkt zum Beispiel den Kontakt zu Gleichaltrigen und die soziale Akzeptanz durch Klassenkameraden. Hier entsteht ein Circulus vitiosus. Das in den Medien propagierte Körperbild ist unrealistisch: So sind die weiblichen Models meist untergewichtig und die männlichen oft muskulär dysmorph. Die Körperzufriedenheit sinkt nach dem Betrachten solcher Bilder. Musikvideos kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Mädchen, die dem Schlankheitsideal in den Medien eine hohe Bedeutung zuschreiben, weisen auch ein gestörtes Essverhalten auf. So ging die Einführung des Fernsehens auf den Fidschi-Inseln mit einem signifikanten Anstieg von gestörtem Essverhalten einher. Bei adipösen Kindern und Jugendlichen korreliert der Fernsehkonsum in Querschnitt und Verlauf negativ mit dem körperlichen und psychischen Wohlbefinden.

- Aufmerksamkeit, sprachliche und schulische Entwicklung: Internetsucht korreliert bei Schulkindern und Videospielkonsum bei Jugendlichen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit, aber es gibt wider- sprüchliche Ergebnisse darüber, ob ein erhöhter Fernsehkonsum im Kleinkindalter eine Aufmerksamkeitsstörung im Schulalter prädisponiert oder nicht. Wenn ein Fernsehgerät im Kinderzimmer steht, ist das korrelierte Risiko für eine Sprachentwicklungsverzögerung bei Vorschulkindern um 45 Prozent erhöht. Der Fernsehkonsum im Kleinkindalter ist ein Prädiktor der kognitiven Entwicklung bei der Einschulung, der Leistungszuwächse in den ersten Schuljahren sowie späterer Schulabbrüche und der Wahrscheinlichkeit, ein Studium zu beginnen. Der Einfluss ist offenbar bei geringer Intelligenz stärker. Auch längere Computer- beziehungsweise Videospielzeiten gehen mit akademischen Defiziten einher. Da das Internet umgekehrt bei Schul- beziehungsweise Arbeitsstress vermehrt genutzt wird, entsteht auch hier ein selbstverstärkender Mechanismus.
Während pädagogisch wertvolle Sendungen im Vorschulalter mit einer günstigen Entwicklung (schulische Leistung, Lesen, Leistungsorientierung, Kreativität, Friedfertigkeit) im Jugendalter assoziiert sind, ist der Konsum von gewaltbetonten Sendungen prognostisch ungünstig. Ähnliches gilt im Querschnitt für nicht jugendfreie Bildschirmspiele. Bei Jungen sind der Gewaltkonsum und die Mediennutzungsdauer höher, und dies könnte eine Mitursache für das zunehmende Zurückfallen der schulischen Leistungen von Jungen gegenüber Mädchen sein. Der Effekt eines Medientrainings auf die Schulleistung wird bei deutschen Grundschülern untersucht. Mögliche Mechanismen für die Beeinträchtigung des Lernens sind Zeitverdrängung (zum Beispiel für die Kommunikation mit Bezugspersonen, Lesen, kreatives Spiel), Beeinträchtigung der Quantität und Qualität des Schlafs (REM-Schlaf) und der Gedächtnisfunktion durch emotionalen Stress (Horror und Gewalt in den Medien).
Folgen für den Körper
- Adiposogenes Verhalten: Der durch die exzessive Nutzung des Mediums resultierende Bewegungsmangel der Kinder und Jugendlichen (Verdrängung) reduziert die körperliche Fitness bis ins frühe Erwachsenenalter. Ein hoher Anteil an Fernsehwerbung im Kinderfernsehen betrifft Nahrungsmittel. Diese sind meist ernährungsphysiologisch ungeeignete „Kindernahrungsmittel“, wie Fast Food, Snacks und Süßigkeiten, die zu einer erhöhten Nachfrage, Präferenz und Konsum – oft auch während des Fernsehens selbst – führen. Ein hoher Fernsehkonsum ist deshalb mit niedrigem Obst- und Gemüsekonsum, hohem Konsum zuckerhaltiger Getränke, fettiger Snacks und Fast Food assoziiert.

Jugendliche bei einer LAN-Party: Als Risikofaktoren bei exzessivem Spielen am Bildschirm gelten soziale Ängstlichkeit, geringe soziale Unterstützung zur Stressbewältigung sowie ein geringes Selbstwertgefühl. Foto: varioimages
Jugendliche bei einer LAN-Party: Als Risikofaktoren bei exzessivem Spielen am Bildschirm gelten soziale Ängstlichkeit, geringe soziale Unterstützung zur Stressbewältigung sowie ein geringes Selbstwertgefühl. Foto: varioimages
- Adipositas: In mehr als 30 Querschnittuntersuchungen korreliert die Prävalenz von Übergewicht beziehungsweise des Body-Mass-Index (BMI) mit dem Fernsehkonsum. Ein eigenes Fernsehgerät erhöht die Adipositas-Prävalenz zum Beispiel um das 1,31-Fache. Diese Effekte beschränken sich weitgehend auf genetisch Prädisponierte. So ist ein Fernsehkonsum von mehr als einer Stunde am Tag mit drei Jahren mit einer erhöhten Adipositas-Prävalenz im Alter von sieben Jahren verbunden, und der Fernsehkonsum im Alter von fünf bis 15 Jahren sagt einen höheren BMI im frühen Erwachsenenalter vorher. Beweis für die kausale Bedeutung des Medienkonsums sind die Ergebnisse von Interventionsstudien in der Schule. Erwachsene, die mindestens 13,6 kg abgenommen und über Jahre gehalten haben, weisen einen Fernsehkonsum von durchschnittlich weniger als zehn Stunden pro Woche auf. Der Fernsehkonsum und dessen Veränderung korrelieren zudem hochsignifikant mit der Gewichtsveränderung im weiteren Verlauf. Die Assoziation der Computernutzung mit dem Übergewicht ist weniger gut belegt.

- Diabetes mellitus und metabolisches Syndrom: Der Fernsehkonsum im Kindes- und Jugendalter ist in Kohortenstudien Prädiktor für die Adipositas, die schlechte Qualität der Ernährung und der körperlichen Fitness, das Rauchvolumen und das metabolische Syndrom einschließlich einer Fettstoffwechselstörung sowie Diabetes mellitus Typ II im Erwachsenalter. Bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-I-Diabetes korreliert der HbA1c direkt mit dem Fernsehkonsum.

- Augenbeschwerden, Kopfschmerzen, muskuloskeletale Komorbidität: Videospielen verursacht wie Bildschirmarbeit eine objektivierbare Ermüdung der Augen und Augenbeschwerden (ab zwei Stunden täglich). Eine übermäßige Nutzung von Bildschirmmedien führt bei Schulkindern zudem zu gehäuften Kopfschmerzen, die nach verminderter Nutzung verschwinden. Eine exzessive Computernutzung verdoppelt die Prävalenz von Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen bei Jugendlichen. Lumbalgien sind auch bei außerordentlichem Fernsehkonsum gehäuft.

- Schlafstörung und Schlafmangel: Oft wird erst in den Abend und Nachtstunden gespielt und ferngesehen. Computerspiele bewirken eine verlängerte Einschlaflatenz und reduzierte REM-Phasen im Schlaf. Auch exzessives Fernsehen ist mit Ein- und Durchschlafproblemen assoziiert. Übermäßiger Videospielkonsum kann zu Schlafmangel und Erschöpfung führen. Ein Fernsehkonsum von mehr als drei Stunden pro Tag im Alter von 14 Jahren sagt zudem auch nach Kontrolle einer Vielzahl von möglichen psychosozialen Einflussvariablen eine Schlafstörung im jungen Erwachsenenalter voraus. Die Beeinträchtigung des Schlafs ist mitverantwortlich für andere Folgestörungen (zum Beispiel Schulleistung, Haltungsschwäche, Übergewicht).
Ärztliche Interventionen
Kinder- und Allgemeinärzte sind aufgerufen, Fragen zum Medienkonsum in die Anamnese aufzunehmen, Elternberatung zum Medienkonsum durchzuführen, Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer und andere über die Medienrisiken zu informieren, Medienerziehung in Schulen zu propagieren sowie Forschung zur Prävention und Behandlung des Medienmissbrauchs zu fördern. Im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen kann der Arzt die Gelegenheit nutzen, Eltern auf die Risiken der Medien für Kinder anzusprechen. Vor allem bei den psychosozialen und somatischen Folgestörungen sollte die Anamnese auch den familiären Medienkonsum umfassen. Die präventive Intervention sollte sehr früh erfolgen, denn die Schädlichkeit ist im Kleinkindalter besonders groß. Eine restriktive Interventionsstrategie ist umso erfolgreicher, je früher sie eingeführt wird. Bei Jugendlichen, denen eine ausreichende Medienkompetenz fehlt, sind aktive Interventionsstrategien vorzuziehen. Kritische Kommentare wirken bei Kindern bis acht Jahren besser, während bei älteren Kindern nachdenkliche Fragen günstiger sind.
Prävention als
gesellschaftliche Aufgabe
Während ein hoher Bildungsstand, die Verfügbarkeit und das Engagement der Eltern medienpädagogische Maßnahmen fördern, werden diejenigen Eltern am wenigsten erreicht, die derer am meisten bedürfen. Jugendliche stehen zudem stärker unter dem Einfluss Gleichaltriger und gewinnen durch das gemeinsame Fernsehen mit Freunden eine positivere Einstellung zu ungeeigneten Medien. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gefährdenden Medien wird zwar durch das Jugendschutzgesetz (Videos, DVD, Computerspiele) und den Jugendschutz-Staatsvertrag (Fernsehen) geregelt, die entsprechende Kennzeichnung wird aber von vielen Eltern unzureichend überwacht und reizt gefährdete Kinder und Jugendliche zum Konsum.
Zur Verhältnisprävention sind politische Maßnahmen zu fordern. Ein bedeutsamer Schritt wäre ein Werbeverbot im Fernsehen für kommerzielle Angebote, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Ein Werbeverbot für Nahrungsmittel in Kindersendungen existiert bereits in Schweden, Belgien und Irland. Dies würde die Erziehung zu gesundheitsförderlichem Ernährungs- und Bewegungsverhalten erleichtern.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A 2560-4

Anschrift für die Verfasser
Dr. Andreas van Egmond-Fröhlich
Kinder-Reha-Klinik „Am Nicolausholz“
Elly-Kutscher-Straße 16, 06628 Bad Kösen
E-Mail: A.vanEgmond-Froehlich@uglielje.de
Internet: www.kinderrehaklinik.de


Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit3807


Definitionen

Medienmissbrauch:
1. Chronisch übermäßiger Konsum: Medienkonsum täglich mehr als vier Stunden. (Bislang wurde dieser Grenzwert lediglich auf den Fernsehkonsum bezogen.)
2. Kontrollverlust: Der Konsum erfolgt regelmäßiger und länger als intendiert. Versuche zur Reduktion bleiben erfolglos oder unterbleiben aus Versagensangst.
3. Einengung des Verhaltensraums: Das Medium nimmt einen zentralen Platz im Leben ein, und wichtige Aktivitäten werden zugunsten des Mediums reduziert oder aufgegeben.
4. Fortführung trotz negativer biopsychosozialer Konsequenzen: Der Medienkonsum wird fortgeführt, obwohl die Mediennutzung soziale Beziehungen gefährdet, zur Vernachlässigung schulischer oder beruflicher Aufgaben führt oder körperliche Schäden auftreten.

Mediensucht:
5. Toleranzentwicklung: Eine immer höhere Dosis des Mediums wird benötigt, um die gleiche Wirkung auf die Stimmungslage zu erzielen.
6. Entzugserscheinungen: Bei Unterbrechung der Nutzung entsteht ein psychisches Verlangen nach dem Medium mit Befindlichkeitsstörung (Unruhe, Nervosität, Unzufriedenheit, Gereiztheit und Aggressivität).


Selbsthilfe- und Beratung

Die Selbsthilfegruppe „Hilfe zur Selbsthilfe bei Onlinesucht“ (HSO), www.onlinesucht.de/ (Gabriele Farke), richtet sich nicht nur an erwachsene Onlinesüchtige, sondern auch an ältere Jugendliche und deren Angehörige.
Eine Übersicht über Beratungsangebote findet man bei Grüsser und Thalemann, 2006 (6), bei der Hotline „Verhaltenssucht“ der Charité Berlin, Telefon: 0 30/4 50 52 95 29, und bei der Online-Selbsthilfe www.onlinesucht.de/.
Ratgeber für Eltern: www.schau-hin.info; „Tut Kindern gut!“, www.bzga.de; Familienregeln für die Mediennutzung, www.kinderrehaklinik.de
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107. Mößle T, Kleimann M, Rehbein F: Mediennutzung und Schulleistung – eine Langzeitstudie, in: DGPS 2006; http://www.dgps2006nuernberg.de/kongress/Abstract_Ko_Na.pdf: Nürnberg.

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