ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2007Günter Gerhardt: „Fernseh-Arzt“ wird KV-Chef

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Günter Gerhardt: „Fernseh-Arzt“ wird KV-Chef

Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A-2599 / B-2297 / C-2229

Hibbeler, Birgit

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Günter Gerhardt Foto: KV RLP
Günter Gerhardt
Foto: KV RLP
Für viele ist er der „Fernseh-Doc“. Mit seinen Auftritten im ZDF-Fernsehgarten ist Dr. med. Günter Gerhardt (60) einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Darüber hinaus moderierte er unter anderem Gesundheitssendungen im Südwestrundfunk und auf 3sat. Weniger bekannt ist, dass Gerhardt von 1989 bis 2004 Chef der ehemaligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinhessen war. Und die Neuigkeit ist: Gerhardt ist von der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV Rheinland-Pfalz zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Er löst in dieser Funktion Dr. med. Carl-Heinz Müller (51) ab, der seit Juli im Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist.
Spannender hätte die Wahl kaum sein können. Mit nur einer Stimme Mehrheit wählten die Delegierten Gerhardt in den Vorstand. Er setzte sich gegen Dr. med. Volkhard Bangert, Internist aus Daun, durch. Bangert legte daraufhin alle KV-Ämter nieder. Die folgende Wahl zum Vorstandsvorsitzenden war dann eindeutig: 39 Stimmen bei einer Enthaltung fielen auf Gerhardt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Nach der Wahl kündigte der Allgemeinmediziner an, er werde sich für eine starke Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten einsetzen. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin, Dr. med. Sigrid Ultes-Kaiser, wolle er den Dialog mit den Mitgliedern intensivieren. „Wichtig ist, dass wir uns in Gesprächen mit der Politik für eine gerechte Honorarsituation engagieren und den Service für unsere Mitglieder erweitern“, betonte Gerhardt. Er kündigte an, seine Medientätigkeiten zu beenden, wenn die Ver­tre­ter­ver­samm­lung dies wünsche. Birgit Hibbeler
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