ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2007Fehlsichtigkeit: Diagnostik mit adaptivem Spiegel

TECHNIK

Fehlsichtigkeit: Diagnostik mit adaptivem Spiegel

Dtsch Arztebl 2007; 104(38): A-2605 / B-2301 / C-2233

EB

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LNSLNS Jeder zweite Bundesbürger benötigt früher oder später eine Brille. Ursache von Fehlsichtigkeit sind neben Fehlbildungen des Augapfels oft auch Abweichungen in Augenlinse und Hornhaut. Diese verhindern eine optimale Fokussierung der Lichtstrahlen auf der Netzhaut und führen zu unscharfen Bildern. Mit einem Standard-Brillenglas lassen sich diese Fehlbildungen in der Regel nicht korrigieren. Das Kompetenzzentrum OphthalmoInnovation Thüringen, Jena (www.ophthalmoinnovation.de), arbeitet deshalb an der Entwicklung einer Methode, mit der sich die Korrektur der Sehschärfe bereits vor der Fertigung einer Sehhilfe simulieren lässt. Zentraler Bestandteil des Diagnoseverfahrens ist ein sogenannter adaptiver Spiegel, der in die zur Bestimmung der Sehschärfe verwendeten Messgeräte integriert werden kann und Unregelmäßigkeiten in Augenlinse und Hornhaut bereits während der Untersuchung ausgleicht. Der Arzt und der Patient wissen sofort, ob eine Einstellung die Sehschärfe verbessert, und Unregelmäßigkeiten können bei der Herstellung der Brillen von vornherein berücksichtigt werden. Nicht nur die Sehschärfe, sondern auch das subjektive Sehempfinden lässt sich dadurch deutlich verbessern. Das Verfahren führt zu besserer Nachtsicht und geringerer Blendempfindlichkeit. EB
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