ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2007Demenzerkrankungen: Große Koalition startet Forschungsoffensive

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Demenzerkrankungen: Große Koalition startet Forschungsoffensive

Dtsch Arztebl 2007; 104(39): A-2612 / B-2308 / C-2240

afp; Hibbeler, Birgit

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LNSLNS Die Bundesregierung will ein nationales Forschungszentrum zur Bekämpfung von Demenzerkrankungen einrichten. Bei einem Symposium anlässlich des Weltalzheimertages in Berlin kündigte Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU) an, die Einrichtung werde mit bis zu 60 Millionen Euro jährlich gefördert.
In dem Demenzzentrum sollen eine Kerneinrichtung und zehn bereits vorhandene Institute aus dem Universitäts- und Klinikbereich ein bundesweites Netzwerk bilden. Anfang 2009 würden unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft unterschiedliche Forschungsdisziplinen zu altersbedingten Erkrankungen verknüpft, sagte Schavan. Um den Standort des Kernzentrums könnten sich Regionen mit geeigneten „klinischen und universitären Kapazitäten“ bewerben. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) sagte, das Zentrum solle „die besten internationalen Köpfe“ anziehen. Sie betonte, Demenzkranke gehörten „in die Mitte unserer Gesellschaft“. Ihr Entwurf für die Pflegereform sieht vor, dass Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz bis zu 2 400 Euro zusätzlich im Jahr erhalten. afp/BH
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