ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 3/2007Disease Management: Bald nur noch elektronisch

SUPPLEMENT: PRAXiS

Disease Management: Bald nur noch elektronisch

Dtsch Arztebl 2007; 104(39): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Ab dem 1. April 2008 sind Dokumentation und Datenübertragung im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) ausschließlich elektronisch möglich. Ärzte können dann nur noch an Chronikerprogrammen teilnehmen, wenn sie ihre Daten mittels einer speziellen Dokumentationssoftware elektronisch erfassen und per Datenträger oder Datenfernübertragung an die Datenstelle übermitteln. Als Maßnahme zum Bürokratieabbau hat sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) außerdem dafür eingesetzt, dass im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss ein neuer indikationsübergreifender Datensatz erstellt wurde, der gleichermaßen für die DMP Diabetes mellitus Typ I und II, koronare Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung gilt. Tests haben ergeben, dass die KBV-Vorgaben
für die elektronische DMP-Dokumentation (= eDMP) funktionieren und die Arbeit erheblich vereinfachen. Der eDMP-Datensatz wird über das Quartalsupdate der Softwarehäuser ausgeliefert werden. Einige KVen, wie Berlin und Schleswig-Holstein, belohnen ihre Mitglieder für einen frühzeitigen Umstieg auf die elektronische Dokumentation außerdem mit Sondervergütungen (www.kvberlin.de; www.kvsh.de). Wichtig wäre es, verstärkt Anreize für die elektronische Übertragung der Dokumentationen zur Datenstelle zu schaffen, denn von einer nahtlosen Kommunikation profitieren letztlich alle. Heike E. Krüger-Brand
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