ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 3/2007Telemedizinische IGeL-Leistung für Herzkranke

SUPPLEMENT: PRAXiS

Telemedizinische IGeL-Leistung für Herzkranke

Dtsch Arztebl 2007; 104(39): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Die Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein eG (ÄGSH) bietet ihren Mitgliedern bei der Diagnostik von Herzerkrankungen eine telemedizinische IGeL-Leistung an. Seit Mitte Juni 2007 können Kardiologen und Hausärzte ihre Patienten mit mobilen EKG-Geräten ausstatten. Bei akuten Herzbeschwerden im privaten Umfeld können diese sofort ein EKG aufzeichnen und dieses per Telefon (auch über Handy) zur Auswertung an den Vertragspartner GNC Stiftung Pflegebrücke in Wedel weiterleiten. Diese übermittelt den EKG-Streifen via E-Mail an den niedergelassenen Arzt, der das EKG befundet und gegebenenfalls Maßnahmen für eine erforderliche Notfallversorgung einleiten kann. „Diese telemedizinische Leistung ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn ein Langzeit-EKG oder ein EKG nach akuten Herzbeschwerden keine Diagnose ermöglicht. Das mobile EKG liefert hier direkte Ergebnisse, indem die Lücke zwischen erlebtem Event des Patienten und der Diagnostik in der Praxis geschlossen wird“, erklärte Dr. Klaus Bittmann, Vorsitzender der ÄGSH in Bad Segeberg. Der niedergelassene Arzt kann die mobilen Geräte seinen Patienten als IGeL-Leistung für jeweils 85 Euro anbieten. Das Honorar des Arztes liegt zwischen 35 und 55 Euro, je nachdem, wie oft der Niedergelassene das Gerät einsetzt. Die ÄGSH übernimmt die Abwicklung des Vertrags und stellt die Geräte bereit. KBr
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