ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2007Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung: Psychiatriejahr nicht ohne Vergütung

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Psy­cho­thera­peuten­aus­bildung: Psychiatriejahr nicht ohne Vergütung

Dtsch Arztebl 2007; 104(40): A-2688 / B-2380 / C-2308

Bühring, Petra

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LNSLNS Eine Gruppe engagierter Psychologischer Psychotherapeuten in Ausbildung (PPiA-Netz) fordert in einem offenen Brief an die Leitungen psychiatrischer und psychosomatischer Kliniken in Deutschland eine tariflich angemessene Vergütung des sogenannten Psychiatriejahres. 57 Prozent der angehenden Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) arbeiten während der 1 800 Stunden umfassenden praktischen Tätigkeit ohne Gehalt, ermittelte eine Studie von Busche, Mösko und Kliche (2006). Gemäß ihrer Qualifikation als Diplom-Psychologen (Diplom-Pädagogen bei KJP) würden die PPiA jedoch in der Regel als vollwertige Stationspsychologen und -psychotherapeuten eingesetzt, führten eigenverantwortlich psychotherapeutische Einzelgespräche und Therapiegruppen durch.
Für diese Tätigkeit fordert das PPiA-Netz eine Vergütung entsprechend der fachärztlichen Weiterbildung nach BAT-IIa beziehungsweise TVöD-13. Das Netz wendet sich gegen die Bezeichnung „Praktikanten“ und „Auszubildende“ während des Psychiatriejahres. Ihrer Meinung nach handelt es sich nach dem abgeschlossenen Studium zum Diplom-Psychologen (Diplom-Pädagogen) um eine Weiterbildung zum „Fach-psychologen“ vergleichbar mit der Weiterbildung zum Facharzt. PB
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