ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2007Datenbank: Erhebungen nicht erst seit 2006
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Der angesprochene Artikel suggeriert, dass in Deutschland als besondere Innovation erstmals seit 2006 Therapieverläufe über die Behandlungen mit Verfahren der chronischen Nierenersatztherapie (Dialyse, Nachsorge nach Nierentransplantation) erhoben wurden. Dies mit dem Ziel, mehr als 5 000 Patienten einschließlich produktspezifischer Fragen zu beobachten. Ermöglicht werde dies mithilfe eines Industriesponsorings („unrestricted grant“). Allgemein bekannt ist, dass bereits seit 1995 die QuaSi-Niere gGmbH jährlich Behandlungsinformationen und epidemiologische Kennziffern über die Versorgung mit chronischer Nierenersatztherapie veröffentlicht. Die Gesellschafter der QuaSi-Niere gGmbH (www.quasi-niere.de) stellen mit der paritätischen und gemeinsamen Finanzierung zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern ausdrücklich die Unabhängigkeit der Geschäftsstelle von speziellen Interessen sicher. Es wird in dem Artikel nicht erwähnt, dass bereits seit 1995 vom deutschlandweiten Register der QuaSi-Niere gGmbH Ergebnisse aus der Beobachtung klinischer Behandlungsverläufe (longitudinale Daten) (www.quasi-niere.de) veröffentlicht werden. Ebenso unerwähnt blieb, dass von QuaSi-Niere gGmbH außerdem individuelle Auswertungen zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität für jede der mehr als 1 200 Behandlungseinrichtungen flächendeckend für Deutschland regelmäßig individuell erstellt und versandt werden. Andere Register, die zum medizinischen Controlling der Dialyseversorgung von den Leistungserbringern errichtet wurden, beobachten die Versorgung ebenso . . .
Prof. Dr. Ulrich Frei,
Leiter der Expertengruppe/Beirat der
QuaSi-Niere gGmbH,
Hans-Jürgen Schober-Halstenberg,
Arzt, Geschäftsführer der QuaSi-Niere gGmbH,
Joachimstaler Straße 15, 10719 Berlin
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema