ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1997Pankreasdiagnostik mit Elastase 1

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Pankreasdiagnostik mit Elastase 1

EB

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LNSLNS Eine exokrine Pankreasinsuffizienz konnte bisher nur sicher mit dem invasiven Sekretin-
Pankreozymin-Test (Sondentest) diagnostiziert werden. Mit der Bestimmung der fäkalen Pankreaselastase liegt jetzt ein neues, nicht invasives Diagnostikum vor, wie eine Studie aus der Frankfurter Universitätsklinik belegt. Hierbei wurde die pan-kreatische Elastase 1 im Stuhl mit dem Goldstandard, dem invasiven SekretinPankreozymintest, verglichen. Mit einer Sensitivität von 93 Prozent und einer Spezifität von 94 Prozent übertraf die Elastase-1-Bestimmung (ScheBo Tech) bei weitem die fäkale Chymotrypsinbestimmung, den bisher routine-mäßig verwandten indirek-ten Pankreasfunktionstest (83 Prozent Sensitivität, 91 Prozent Spezifität).
Vorteilhaft ist, daß der Test nicht durch die Einnahme von Pankreasenzympräparaten verfälscht wird. Darüber hinaus eignet sich die Elastase-1-Bestimmung auch zum Screening auf Mukoviszidose mit Pankreasbeteiligung. EB
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