ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2007Jürgen Bausch: Einsatz für eine rationale Pharmakotherapie

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Jürgen Bausch: Einsatz für eine rationale Pharmakotherapie

Dtsch Arztebl 2007; 104(40): A-2742 / B-2424 / C-2351

Hibbeler, Birgit

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Jürgen Bausch. Foto: Bernhard Eifrig
Jürgen Bausch. Foto: Bernhard Eifrig
Dr. med. Jürgen Bausch, Ehrenvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen und ehemaliges Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), ist am 23. September 70 Jahre alt geworden. Bausch hat sich besonders als Arzneimittelexperte einen Namen gemacht und sich für eine rationale Pharmakotherapie engagiert.
„Die Unvernunft beim Namen nennen, Vernunft praktizieren“ – so hat der Kinderarzt und Allgemeinmediziner aus dem hessischen Bad Soden-Salmünster in einem Interview einmal sein berufspolitisches Motto beschrieben. Bausch war sowohl für Politik und Krankenkassen als auch für die Industrie ein unbequemer Gesprächspartner. Als Experte für Arznei- und Heilmittel im KBV-Vorstand vertrat er einen pharmakritischen Kurs, wehrte sich zugleich gegen eine Sparpolitik, die auf dem Rücken der Ärztinnen und Ärzte ausgetragen werde.
Geboren 1937 in Dillenburg, studierte er in Frankfurt am Main und München Medizin. Am Schwabinger Kinderkrankenhaus absolvierte er die Weiterbildung zum Pädiater. Schon zu dieser Zeit engagierte er sich berufspolitisch und war von 1968 bis 1975 Landesvorsitzender des Marburger Bundes in Bayern. Danach kehrte er nach Hessen zurück und ließ sich als Allgemeinmediziner nieder. Zwei Jahre lang war Bausch Landesvorsitzender des Hartmannbundes in Hessen. 1987 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der KV Hessen gewählt; von 1997 bis 2001 war er erster Vorsitzender. Birgit Hibbeler
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