PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(40): A-2743 / B-2425 / C-2352

EB

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LNSLNS Forschungsförderung – die Volkswagenstiftung stellt 5,6 Millionen Euro für die Einrichtung von fünf sogenannten Lichtenberg-Professuren an deutschen Universitäten zur Verfügung. Zwei von ihnen werden an medizinischen Fakultäten eingerichtet: Prof. Dr. Trese Leinders-Zufall erhält an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlands eine W-3-Lichtenberg-Professur zum Thema „Neuro-endocrine-immune interactions: The molecular basis of chemical communication“. Dr. Björn Scheffler erhält eine W-2-Lichtenberg-Professur am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn zum Thema „Stem cell pathologies“.

Alma Zernecke. Foto: Universitätsklinikim Aachen
Alma Zernecke. Foto: Universitätsklinikim Aachen
Schwarz-Pharma-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie an Dr. Alma Zernecke, Institut für Kardiovaskuläre Molekularbiologie, Universitätsklinikum Aachen. Sie wurde für ihre Arbeit zur Erforschung von Ursachen und Folgen der Atherosklerose ausgezeichnet. Sie konnte zeigen, dass der Rezeptor CCR5 Immun- und Fresszellen anlocken kann und so zu gefährlichen Gefäßverengungen beiträgt.

Best Scientific Paper Award – verliehen im Rahmen des European Congress of Radiology, Dotation: 1 500 Euro, in der Kategorie „Head and Neck“, an Marc Regier, Assistenzarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Der Preis wurde ihm für Untersuchungen zur Diagnose einer rheumatischen Erkrankung verliehen.

Young Investigators Award – verliehen von der Multinational Association of Supportive Care in Cancer an die Leipziger Psychoonkologin Dr. Susanne Singer für ihre Arbeit mit dem Titel „Measuring Quality of Life in Laryngeal Cancer Patients – is the EORTC QLQ-H&N35 a valid instrument?“. Singer ist in der Abteilung Sozialmedizin der Universität Leipzig und in der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige tätig. Der Preis war mit 1 000 Euro dotiert.

Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung – verliehen von der Deutschen AIDS-Stiftung im Rahmen des 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses in Frankfurt am Main, für herausragende Beiträge zum Thema HIV und Aids. Ein Preisgeld von jeweils 5 000 Euro erhalten: Martin Stümper und Matthias Wurms für das Hörfunk-Feature „Aids – der vergessene Schock“, das auf WDR 5 gesendet wurde, Benjamin Prüfer für die Reportage „Bis der Tod sie mir nimmt“, erschienen im NEON-Magazin, und Corinna Gekeler und Dirk Hetzel für die von ihnen herausgegebene Publikation „blickpunkt aids“. Die besondere Anerkennung der Jury gilt dem Lokalzeitungsredakteur Jürgen Gerrmann für seine redaktionelle Begleitung des Themas Aids in der Nürtinger Zeitung. Das Preisgeld stellt die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG zur Verfügung.

AIDS-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma GlaxoSmithKline, an die Arbeitsgruppe der Virologen Christine Goffinet und Priv.-Doz. Dr. Oliver Keppler, Abteilung Virologie des Hygiene-Instituts der Universität Heidelberg. Sie erhielten den Preis für ihre Arbeit zur Entwicklung eines transgenen Tiermodells zur raschen Testung von antiretroviralen Wirkstoffen.

Birger Dulz, Präsident der GePs; Preisträger Nicolas Rüsch und Maya K. Krischer; Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury; Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer der Asklepios-Kliniken Hamburg (von links). Foto: J. Bonnet
Birger Dulz, Präsident der GePs; Preisträger Nicolas Rüsch und Maya K. Krischer; Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury; Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer der Asklepios-Kliniken Hamburg (von links). Foto: J. Bonnet
Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen und Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen – verliehen von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen e.V. (GePs), gestiftet von den Asklepios-Kliniken Hamburg. Der Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen wurde an Dr. Nicolas Rüsch und Mitarbeiter (Freiburg) für die Arbeit „Shame and Implicit Self-Concept in Women with Borderline Personality Disorder“ verliehen, Dotation: 10 000 Euro. Das mit 5 000 Euro dotierte Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhielt Dr. Maya K. Krischer für ihre Arbeit „Dimensionale Erfassung von Persönlichkeitspathologie bei delinquenten weiblichen und männlichen Jugendlichen“. EB
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