ArchivDeutsches Ärzteblatt41/20073 Fragen an… Dr. med. Friedel Rohr, Arzt für Allgemeinmedizin in Framersheim

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3 Fragen an… Dr. med. Friedel Rohr, Arzt für Allgemeinmedizin in Framersheim

Dtsch Arztebl 2007; 104(41): A-2763 / B-2443 / C-2371

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Dr. med. Friedel Rohr, Arzt für Allgemeinmedizin in Framersheim
Dr. med. Friedel Rohr, Arzt für Allgemeinmedizin in Framersheim
DÄ: Herr Dr. Rohr, Sie haben VIS getestet. Sind diese Verordnungsdaten wirklich schnell verfügbar und vielseitig zu nutzen?
Rohr: Ja. Früher habe ich die Statistik oft erst ein halbes Jahr nach Quartalsende bekommen, nun nach sechs Wochen. Die Übersichten sind sehr gut, sowohl was Hauptverordnungs- als auch Nebengruppen angeht. Und ich kann gut nachvollziehen, in welchen Bereichen es Auffälligkeiten im Vergleich zu anderen Praxen gibt. Die Daten helfen auch, Praxisbesonderheiten zu erkennen. Damit ließe sich dann gut argumentieren, falls man einmal in eine Wirtschaftlichkeitsprüfung käme. Ich betreue zum Beispiel etliche Patienten in Altersheimen und verordne deshalb bestimmte Medikamente häufiger als Fachkollegen.

DÄ: Was war bisher die interessanteste Erfahrung mit VIS?
Rohr: Zum einen die Erkenntnis, dass man die KV um eine spezielle Auswertung bitten kann, falls man gezielt Fragen zu seinen Verordnungen hat. Zum anderen die Entdeckung, dass wir in ein paar Fällen Hilfsmittel als Medikamente verzeichnet hatten – obwohl wir uns da sehr viel Mühe geben. Das lag wohl an unserer EDV.

DÄ: Was wird Ihnen VIS mittelfristig bringen?
Rohr: Eine bessere Übersicht über das eigene Verordnungsverhalten.
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