ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2007Zulassungsrückgabe: Gegen Berufsverbote
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Es geht bei der Zulassungsrückgabe nicht um einen einfachen Ausstieg. Es geht darum, die hochstehende medizinische Versorgung der Menschen in diesem Land zu erhalten und nicht zum Facharzt für unterlassene Hilfeleistung zu werden. Der Wille des Gesetzgebers (der von uns gewählten Parlamentarier !?) ist schon deutlich, die Gesundheitskosten weiter zu reduzieren, wie es bereits gelungen ist. Nur sind Berufsverbot und Ausgrenzung grundgesetzwidrig. Das Gerede unserer Standesvertreter ist da nicht viel besser, hat doch eine miserable Standespolitik erst zu dieser Notwendigkeit geführt, über Selbstständigkeit nachzudenken. Die Angst, die Kliniken würden die ambulante Versorgung übernehmen, halte ich für unbegründet. Sie haben mit der stationären Versorgung genug zu tun.
Dr. med. Karl-Heinz Linder, Alte Hünxer Straße 8, 46562 Voerde

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote