ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2007Reinhard Grunwald: Angesehener Wissenschaftsmanager

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Reinhard Grunwald: Angesehener Wissenschaftsmanager

Dtsch Arztebl 2007; 104(42): A-2896 / B-2553 / C-2477

Hibbeler, Birgit

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Reinhard Grunwald. Foto: DFG
Reinhard Grunwald.
Foto: DFG
Hartnäckig, einflussreich, tatkräftig – das sind nur einige Adjektive mit denen Dr. jur. Reinhard Grunwald (65), Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand charakterisiert wurde. Elf Jahre lang stand der Jurist an der Spitze der DFG.
Grunwald sei ein „Modernisierer des Wissenschaftssystems mit Herz und Verstand“, sagte Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung bei einer Feierstunde in Bonn. Darüber hinaus genieße er auch international ein hohes Ansehen. Grunwalds Meisterstück sei die Administration der Exzellenzinitiative. Grunwald selbst gab sich in seiner Dankesrede bescheidener. Die ihm zugeschriebenen Erfolge bezeichnetet er als Ergebnis jahrelanger Teamarbeit. „Der Trainer muss schon stimmen, aber die Tore schießen andere“, sagte er.
Den weitaus größten Teil seiner Amtszeit bildete Grunwald zusammen mit mit dem ehemaligen DFG-Präsidenten und jetzigem Generalsekretär des European Research Council, Prof. Dr. rer. nat. Ernst-Ludwig Winnacker, den Vorstand der Forschungsgemeinschaft. In Grunwalds Amtszeit hat sich der DFG-Haushalt verdoppelt. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 600 auf 800. Seine Nachfolge tritt die Juristin Dorothee Dzwonnek (50) an, die zuvor als Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium tätig war. Birgit Hibbeler
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