PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(42): A-2897 / B-2554 / C-2478

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LNSLNS Schoeller-Junkmann-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, Dotation: 10 000 Euro, an die Hormonforscherinnen Sarah Funderburk und Liubov Shatkina, Forschungszentrum Karlsruhe. Sie wurden für ihre Arbeiten über das Kennedy-Syndrom, eine angeborene Muskelschwäche, ausgezeichnet.

Ernst-Schering-Preis – verliehen von der Schering-Stiftung, Berlin, für exzellente Leistungen im Bereich der biologischen, medizinischen und chemischen Forschung, an Prof. Carolyn R. Bertozzi, University of California. Sie wird für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Glykobiochemie ausgezeichnet. Bertozzi hat Methoden entwickelt, die erstmals eine spezifische Veränderung und Erkennung von Zuckerresten an Zelloberflächen mithilfe von chemischen Methoden erlauben. Die Erkennung von Veränderungen des Glykosilierungsmusters ist im Zuge von Erkrankungen, wie Krebs und Infektionen, von großer Bedeutung. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert.

Forschungspreis Intensivmedizin – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin an Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Graf, Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg. Der Preis war mit 5 000 Euro dotiert. Graf erhielt ihn für die Arbeit mit dem Thema „Qualitätsmanagement in der Intensivmedizin“.

Lüder H. Meyer. Foto: privat
Lüder H. Meyer. Foto: privat
Lina Marguerite Siebert-Preis – verliehen von der Stiftung Kinderkrebsforschung für hervorragende Ergebnisse auf dem Gebiet der Zelltod-Forschung bei Leukämien von Kindern. Dotation: 6 000 Euro. Geehrt wurde Dr. Lüder Hinrich Meyer, Universitätsklinikum Ulm, für seine Apoptose-Forschung.

H. G. Creutzfeldt-Wissenschaftspreis – verliehen vom H. G. Creutzfeldt-Institut für theoretische und experimentelle Neurologie und Psychiatrie, Dotation: 3 000 Euro, an Dr. Thomas Polak, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Würzburg. Er wurde für seine Forschung über die Ableitung evozierter Potenziale des Nervus vagus bei Patienten mit Alzheimer-Demenz und milder kognitiver Beeinträchtigung ausgezeichnet.

Auszeichnung der Deutschen und Österreichischen AIDS-Gesellschaft – verliehen anlässlich des deutsch-österreichischen AIDS-Kongresses an die Initiative „Students Health Dialogue“, Universität Witten/Herdecke. Das Preisgeld beträgt 1 500 Euro. Förderer der Auszeichnung ist H. W. & J. Hector Stiftung. Die Studierenden wurden für ein ehrenamtliches Hilfsprojekt zur Aids-Prävention in der Ukraine ausgezeichnet.

Innovationspeis der deutschen Hochschulmedizin – verliehen anlässlich des Innovationskongresses der deutschen Hochschulmedizin in Berlin, Dotation: 10 000 Euro, an Christina Allmeling und Dr. Kerstin Reimers-Fadhlaoui, Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie wurden für Ihre Arbeiten mit Spinnenseide ausgezeichnet. Mit diesem Stoff sollen geschädigte Nerven eines Tages ersetzt werden können.

Die Preisträger der Wyeth BioPharma Forschungsförderung Rheumatologie 2007: Gerd Horneff, Dirk Föll, Harald Wajant und Christian Kneitz, Benedikt Ostendorf, Sabine Blaschke, Marcus Gaubitz und Thomas Pap, sowie Andreas Krebs, Geschäftsführer Wyeth Pharma (von links). Foto: Wyeth Pharma
Die Preisträger der Wyeth BioPharma Forschungsförderung Rheumatologie 2007: Gerd Horneff, Dirk Föll, Harald Wajant und Christian Kneitz, Benedikt Ostendorf, Sabine Blaschke, Marcus Gaubitz und Thomas Pap, sowie Andreas Krebs, Geschäftsführer Wyeth Pharma (von links). Foto: Wyeth Pharma
Forschungsförderung Rheumatologie – verliehen von der Firma Wyeth BioPharma, Münster, Dotation: insgesamt 300 000 Euro. Prämiert wurden fünf rheumatologische Studienprojekte von Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Preisträger sind: Priv.-Doz. Dr. Dirk Föll, Dr. Helmut Wittkowski und Prof. Dr. Gerd Horneff von der Universitätsklinik Münster und der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin. Sie wurden für ihre Studie über Biomarker bei der juvenilen idiopathischen Arthritis ausgezeichnet. Prof. Dr. Harald Wajant und Priv.-Doz. Dr. Christian Kneitz, Universität Würzburg, wurden für ihre Arbeit „Relevance of TNF-receptor-1/2 cooperation for autocrine TNF production“ geehrt. Des Weiteren ausgezeichnet wurden Priv.-Doz. Dr. Benedikt Ostendorf und Priv.-Doz. Dr. Axel Scherer, Universität Düsseldorf, für ihre Forschung zu bildgebenden Verfahren zur Definition der Krankheitsremission bei rheumatoider Arthritis. Eine Förderung erhielten auch Priv.-Doz. Dr. Sabine Blaschke und Prof. Dr. Gerhard A. Müller, Universität Göttingen, für ihre Forschung „Molekular imaging of synovitis and response to Etanercept using USPIO enhanced MRI in patients with rheumatoid arthritis“. Prof. Dr. Thomas Pap und Prof. Dr. Marcus Gaubitz, Universitätsklinik Münster, wurden für ihre Arbeit zu „Syndecan-4: A new cell receptor for leukocyte homing in rheumatoid arthritis“ geehrt. EB
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