ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2007Klimawandel: Umweltbundesamt fordert mehr Forschung

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Klimawandel: Umweltbundesamt fordert mehr Forschung

Dtsch Arztebl 2007; 104(43): A-2912

Hillienhof, Arne

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LNSLNS Das Klima ist mitverantwortlich für die Verbreitung von Krankheitserregern und deren Überträgern (Vektoren), wie zum Beispiel Mücken, Zecken und Nagetiere. Darauf haben Experten bei einer internationalen Tagung hingewiesen, die das Umweltbundesamt (UBA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit in Berlin veranstaltet hat. Mit dem Klimawandel steige das Risiko, dass neue und teilweise gefährliche Krankheiten in Deutschland heimisch werden. Daher ist es nach Meinung des UBA wichtig, in Deutschland lebende Überträger systematisch zu überwachen (Vektorüberwachung).
Schon heute gibt es dem UBA zufolge Anzeichen, dass einheimische Mücken- und Zeckenarten auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen reagierten. So verkürzten Zecken regional ihre Winterruhephase, infolge des milden Winters gab es zudem mehr Zecken. Eine in Deutschland neu nachgewiesene Schmetterlingsmückenart übertrage die ursprünglich im Mittelmeerraum heimische Leishmaniose. hil
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