ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2007Marburger Bund: Montgomery tritt nicht mehr an

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Marburger Bund: Montgomery tritt nicht mehr an

Dtsch Arztebl 2007; 104(44): A-2977 / B-2625 / C-2545

Flintrop, Jens

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Aussichtsreicher Kandidat: Rudolf Henke (rechts) will Montgomerys Nachfolger werden. Foto: Bernhard Eifrig
Aussichtsreicher Kandidat: Rudolf Henke (rechts) will Montgomerys Nachfolger werden. Foto: Bernhard Eifrig
An der Spitze der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) bahnt sich ein Wechsel an: Dr. med. Frank Ulrich Montgomery hat angekündigt, bei der 112. MB-Haupt­ver­samm­lung am 9. und 10. November in Berlin nicht mehr für das Amt des Ersten Bundesvorsitzenden zu kandidieren. Nach 18 Jahren im Amt sei es an der Zeit, den Stab weiterzureichen, sagte Montgomery (55). Er wolle sich auf andere Aufgaben vorbereiten. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass der Hamburger Radiologe danach strebt, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe als Präsident der Bundes­ärzte­kammer nachzufolgen. Dessen Amtszeit endet 2011.
Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge Montgomerys beim MB gilt Rudolf Henke (53). Der Aachener Internist ist Vorsitzender des größten MB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. Dadurch dürfte ihm bereits ein großer Teil der Delegiertenstimmen bei der Haupt­ver­samm­lung sicher sein. Als langjähriger Zweiter Bundesvorsitzender hat Henke zudem das Wissen und die Erfahrung, um die Ärztegewerkschaft zu führen.
In der Ära Montgomery hat sich die Zahl der MB-Mitglieder auf inzwischen rund 110 000 mehr als verdoppelt. In seiner Amtszeit profilierte sich der MB als eigenständige Ärztegewerkschaft. JF
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