ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2007Rabattverträge: AOK rechnet mit erheblichen Einsparungen

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Rabattverträge: AOK rechnet mit erheblichen Einsparungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(44): A-2978 / B-2626 / C-2546

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Auf der Suche nach dem richtigen Präparat: Apotheker berichten von einer chaotischen Startphase der Rabattverträge. Foto: Photothek
Auf der Suche nach dem richtigen Präparat: Apotheker berichten von einer chaotischen Startphase der Rabattverträge. Foto: Photothek
Der Nutzen von Rabattverträgen für Versicherte der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) sei bereits im zweiten Quartal 2007 bemerkenswert gewesen. Diese Auffassung vertrat Dr. Christopher Hermann, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der AOK Baden-Württemberg, Mitte Oktober bei einer Euroforum-Veranstaltung in Berlin.
Allein die direkten Einsparungen durch die Zuzahlungsbefreiungen bei den etwa zwölf Millionen AOK-Versicherten erreichten Hermann zufolge rund vier Millionen Euro. Indirekt hätten die Ortskrankenkassen circa 30 Millionen Euro eingespart.
Auch unter dem Blickwinkel der Patientenzufriedenheit zog Hermann eine positive Bilanz. „Die rabattierten Medikamente waren überwiegend sofort verfügbar“, behauptete er. „Die negative Presse über anfängliche Lieferschwierigkeiten ebbt jetzt ab“, sagte Hermann. Dass zum 1. Oktober die sogenannte Friedenspflicht ausgelaufen ist und Apotheker nun ohne Ausnahme rabattierte Medikamente abgeben müssen, bewertete Hermann nicht als Problem: „Sechs Monate Übergangsfrist müssen für Akademiker ausreichen.“
Dem positiven Lagebericht von Hermann widersprach Dr. Hans-Jürgen Seitz, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Rabattverträge hätten eine „chaotische Startphase“ hinter sich. Die Verträge führten in den Apotheken zu einer erheblichen Arbeitsbelastung. sun
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