ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2007Tuberkulose: Minister verabschieden Deklaration

AKTUELL

Tuberkulose: Minister verabschieden Deklaration

Dtsch Arztebl 2007; 104(44): A-2980

sun

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Tuberkulose stellt ein zunehmendes gesundheitliches Problem in der europäischen WHO-Region dar. Aus diesem Grund haben mehr als 300 Delegierte auf dem Ministerforum der Welt­gesund­heits­organi­sation „Gemeinsam gegen Tuberkulose“ in Berlin eine Erklärung zur Eindämmung von Tuberkulose verabschiedet. Das Forum sieht dringenden Handlungsbedarf. Die hohe Zahl der Erkrankungen müsste gesenkt und die Entstehung schwer behandelbarer multiresistenter und extrem multiresistenter Formen der Krankheit reduziert werden. Mitgliedstaaten und internationale Partnerorganisationen sollen verpflichtet werden, sich verstärkt politisch und finanziell zu engagieren, um die Krankheit einzudämmen.
Vornehmliches Ziel des Berliner Ministerforums war es, die Erkrankung Tuberkulose stärker in das Bewusstsein öffentlicher Entscheidungsträger zu rücken. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Ge­sund­heits­mi­nis­ter, Regierungsvertreter aus 49 der 53 Länder der europäischen WHO-Region, Vertreter der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen teil. „Der weltweite Kampf gegen Tuberkulose muss für uns alle eine Verpflichtung sein“, betonte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt. Noch immer stelle der Kampf gegen Tuberkulose eine besondere Herausforderung dar. Die Berliner Deklaration solle ein Zeichen gegen diese „vergessene“ Infektion setzen, erklärte Schmidt. sun
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema