TECHNIK

Branche im Aufschwung

Dtsch Arztebl 2007; 104(44): A-3046 / B-2684

im

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Nach Jahren der Stagnation beim Inlandsgeschäft melden deutsche Medizintechnikunternehmen für 2007 eine positive Entwicklung. Beim Inlandsumsatz rechnet die Branche mit einem Plus von 7,6 Prozent gemessen am Vorjahr, so die Prognose des deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien (Spectaris). Für die schwarzen Zahlen macht Spectaris weniger reglementierte Bereiche des Gesundheitswesens verantwortlich und nennt konkret private Krankenhäuser im Vergleich zu öffentlichen Kliniken mit den Budgetbeschränkungen. Nach wie vor werde zu oft repariert statt investiert. So sei der Wert für Instandhaltung von Medizinprodukten im ersten Quartal 2007 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Seit Jahren erzielt die Branche Wachstum im Export. Der Gesamtjahresumsatz dieser Branche werde voraussichtlich um eine Milliarde Euro auf mehr als 17 Milliarden steigen.
Der Umsatz in der Labortechnik klettert der Prognose zufolge um acht Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Verhalten positive Stimmung auch in der Elektromedizin mit einem geschätzten Plus von zehn Prozent beim Inlandsumsatz mit elektromedizinischen Geräten. „Die meisten Hersteller präsentieren ihre Neuerungen im Zusammenhang mit klinischen Abläufen oder der Vernetzung mit Arztpraxen“, sagt Hans-Peter Bursig vom Fachverband Elektromedizinische Technik. Sie zeigten damit, wie die Technik helfe, wirtschaftlich effizient das Behandlungsziel zu erreichen – ein Trend, den das DRG-System unterstützt habe. im
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema