ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2007Magnetresonanztomografie: Verbot nach heftiger Kritik abgewendet

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Magnetresonanztomografie: Verbot nach heftiger Kritik abgewendet

Dtsch Arztebl 2007; 104(45): A-3062 / B-2698 / C-2606

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Die Europäische Kommission hat eine Verschiebung und Überarbeitung der Richtlinie über physikalische Einwirkungen (EMF-Richtlinie) vorgeschlagen. Damit reagiert sie auf heftige Kritik der Deutschen Gesellschaft für Radiologie und vieler Europaabgeordneten. Die Richtlinie, die ursprünglich 2008 in Kraft treten sollte, sah strenge Regeln für Magnetfelder vor und hätte den Einsatz von Magnetresonanztomografie (MRT) in vielen Bereichen unmöglich gemacht. Daher hatte sich unter anderem der CDU-Europaabgeordnete und Arzt Dr. med. Peter Liese für eine Überarbeitung stark gemacht. Liese zeigte sich erleichtert, dass die MRT-Diagnostik auch weiterhin für Patienten in Europa verfügbar bleibt. „Eine Einschränkung oder gar ein Verbot wäre angesichts nicht bekannter Gefahren und eines großen Nutzens völlig unverantwortlich gewesen“, betonte er. KBr
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