ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2007Marion Haubitz: Expertin mit dem Blick fürs Ganze

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Marion Haubitz: Expertin mit dem Blick fürs Ganze

Dtsch Arztebl 2007; 104(45): A-3122 / B-2746 / C-2653

Hibbeler, Birgit

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Marion Haubitz. Foto: privat
Marion Haubitz.
Foto: privat
Vom „Kolibri“ bis zur Volkskrankheit: So lässt sich das Forschungsspektrum von Prof. Dr. med. Marion Haubitz (48) beschreiben. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem Autoimmunerkrankungen, insbesondere Vaskulitiden, aber auch kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz.
Die Oberärztin in der Abteilung für Nephrologie an der Medizinischen Hochschule Hannover ist davon überzeugt, dass diese Mischung hilfreich für einen umfassenden Überblick über die Gesundheitsversorgung ist. Dieser „Blick fürs Ganze“ wird Haubitz in ihrer neuen Funktion zweifelsohne entgegenkommen: Sie wurde zum Mitglied des Sachverständigenrates (SVR) für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ernannt.
Wichtig für ihre neue Aufgabe im SVR sei auch die Spannbreite zwischen der Maximalversorgung und der ambulanten Behandlung. „Die Verzahnung zwischen stationärem und ambulantem Bereich und eine optimale Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen wird immer wichtiger“, sagt Haubitz.
Auf ihr neues Amt und die damit verbundene Herausforderung freut sich die Nephrologin. Damit, dass die Gutachten des SVR kontroverse Diskussionen, aber auch zum Teil heftige Proteste bei den betroffenen Akteuren im Gesundheitswesen auslösen, kann sie gut leben. „Konfliktfähigkeit, Toleranz und gute Nerven sind auch in der ärztlichen Tätigkeit unverzichtbar“, findet Haubitz. Birgit Hibbeler
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