ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2007KRANKENHÄUSER: Patientenunfälle sind versichert

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KRANKENHÄUSER: Patientenunfälle sind versichert

Dtsch Arztebl 2007; 104(45): [94]

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LNSLNS Doppeltes Pech: Auf dem Weg zur Physiotherapie nach einer Armoperation stürzt Helga W. im Krankenhaus und bricht sich das Bein. Was kaum jemand weiß: In diesen Fällen tritt die gesetzliche Unfallversicherung auf den Plan.
Personen, die in einem Krankenhaus oder einer Rehabilitationsklinik auf Kosten einer gesetzlichen Krankenkasse oder Rentenversicherung stationär behandelt werden, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Als zuständiger Unfallversicherungsträger sorgt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) mit einer ärztlichen und therapeutischen Behandlung für eine schnelle Wiederherstellung der Gesundheit.
Im Krankenhaus oder in der Rehabilitationsklinik sind alle Tätigkeiten versichert, die im Zusammenhang mit der medizinischen und therapeutischen Rehabilitation stehen. Dies gilt vor allem für die Teilnahme an ärztlich verordneten Therapiemaßnahmen sowie für den Weg von zu Hause zum Krankenhaus und zurück. Ärztliche Behandlungsfehler sind vom Schutz ausgenommen. Nach einem Unfall sollten Patienten umgehend das Personal des Krankenhauses benachrichtigen. Nur dann kann die VBG zeitnah die Versicherungsleistungen erbringen. Informationen erteilt die VBG unter Telefon: 0 40/51 46-29 40. WZ
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