SUPPLEMENT: PRAXiS

Neue D2D-Anwendungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(45): [2]

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Beim AU-Versand per D2D werden sämtliche datenschutzrechtlichen Anforderungen berücksichtigt. Foto: Keystone
Beim AU-Versand per D2D werden sämtliche datenschutzrechtlichen Anforderungen berücksichtigt. Foto: Keystone
Anfang 2008 sollen drei neue Anwendungen der Telematikplattform D2D (Doctor to Doctor, www.d2d.de) der Kassenärztlichen Vereinigungen verfügbar sein. Mit der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) sollen Krankenkassen, eventuell auch Arbeitgeber, die Möglichkeit erhalten, AU-Bescheinigungen direkt vom Arzt via D2D zugesandt zu bekommen. Die zweite Anwendung ist die Labordatenfernübertragung (Labor-DFÜ) per D2D. Weil hierbei der Transportweg von der LDT(Labordatenträger)-Definition der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nicht erfasst ist, haben sich verschiedene Übertragungsmechanismen etabliert, vor allem Mailbox-Verfahren mit und ohne Verschlüsselung. Mit D2D lassen sich diese Übertragungswege harmonisieren und im Hinblick auf den Datenschutz verbessern. Am Projekt „netc@rds“ zur grenzüberschreitenden Inanspruchnahme medizinischer Leistungen beteiligen sich inzwischen 15 europäische Länder. Mit D2D sollen Abfragen von niedergelassenen Ärzten an den zentralen netc@rds-Server übermittelt werden. KB

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