ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2007Rettungsassistentengesetz: Vorerst keine Novellierung

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Rettungsassistentengesetz: Vorerst keine Novellierung

Dtsch Arztebl 2007; 104(46): A-3137 / B-2761 / C-2665

Merten, Martina

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LNSLNS Die Inhalte des Rettungsassistentengesetzes von 1989 bleiben unverändert. Das hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU und SPD beschlossen. Die Fraktionen von FDP und der Linken hatten sich für eine Novellierung stark gemacht, die Grünen enthielten sich.
Den Antrag auf Novellierung des Rettungsassistentengesetzes war aus der FDP-Fraktion Ende 2006 in den Bundestag eingebracht worden. Bei den Beratungen im Gesundheitsausschuss ging es in erster Linie darum, ob sich an der jetzigen Definition des Berufsbilds und an der Berufsbezeichung etwas ändern solle. Darüber hinaus stand zur Disposition, die Kompetenzen, die Rettungsassistenten derzeit haben, auszuweiten (dazu DÄ 33/2007). Insbesondere bestand die FDP-Fraktion darauf, die jetzige Not- in eine Regelkompetenz umzuwandeln und die Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre zu erhöhen.
Sowohl die CDU/CSU als auch SPD bezeichneten die Forderungen zwar als „legitim“. Die Rettungsassistenten hätten jedoch bereits ausreichende Kompetenzen, befanden die Unionsvertreter. Auf Vorschlag der SPD soll nun eine Arbeitsgruppe eine Novelle vorbereiten. MM
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