ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2007Aachener Hospizgespräch: Diskussion über Patientenverfügungen

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Aachener Hospizgespräch: Diskussion über Patientenverfügungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(46): A-3140

Klinkhammer, Gisela

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Für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen hat sich anlässlich des 64. Aachener Hospizgesprächs Anfang November Bundesjustizministern Brigitte Zypries ausgesprochen. Das würde allen Beteiligten mehr Rechtssicherheit geben und gewährleisten, dass das Selbstbestimmungsrecht der Patienten in allen Lebensphasen geachtet würde. Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, legte allerdings Wert darauf, dass Entscheidungen an der Grenze zwischen Leben und Tod vor allem in der Verantwortung des behandelnden Arztes zu liegen hätten. „Wir müssen uns damit abfinden, dass es abschließende Sicherheiten – auch rechtliche – hier nicht geben kann“, sagte Hoppe.
Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, Aachen, wies auf die vernetzte internationale Zusammenarbeit in palliativmedizinischen Konzepten hin. „Wir müssen zusehen, dass die Palliativ- und Hospizdienste, die jetzt schon gut und engagiert arbeiten, in die Lage versetzt werden, künftig als Partner der Kostenträger weiterhin für die Betreuung schwerstkranker Patienten Verantwortung zu übernehmen.“ Von besonderer Bedeutung werde es dabei sein, die qualitativen Standards, die sich bislang in der Palliativversorgung etabliert hätten, nicht durch Billigangebote zu verwässern. Kli
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