ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2007Jan Schulze: Integrativ, überlegt, offen

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Jan Schulze: Integrativ, überlegt, offen

Dtsch Arztebl 2007; 104(46): A-3190 / B-2807 / C-2709

Stüwe, Heinz

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Jan Schulze. Foto: Sächsische Landesärztekammer
Jan Schulze.
Foto: Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer
Dem Ärztemangel begegnet Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze nicht nur mit Forderungen an die Politik. Der Präsident der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer geht aktiv auf junge Leute zu, um für den Arztberuf und die Mitarbeit in der Selbstverwaltung zu werben, beispielsweise auf Veranstaltungen der Kammer für Medizinstudierende. An den Fakultäten fühlt sich der Hochschullehrer aus Passion, in der Bundes­ärzte­kammer ist er Vorsitzender des Ausschusses Ausbildung und Hochschule, zu Hause. Das wissenschaftliche Werk des Internisten und Diabetologen umfasst mehr als 160 Publikationen. 1994 in Dresden zum Universitätsprofessor berufen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und klinische Stoffwechselerkrankungen, hat er maßgeblich die sächsischen Leitlinien Diabetes erarbeitet, die wegweisend wurden. Aber Schulze ist nicht nur Wissenschaftler und Kliniker (er war stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Dresden). Seit der Wende 1989 hat er sich berufspolitisch engagiert und die Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer mitgegründet, deren Vorstand er seit 1990 angehört. Seit 1999 steht Schulze als Präsident an der Spitze, im Juni 2007 wurde er mit breiter Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Sein Anliegen ist es, der zunehmenden Fremdbestimmung ärztlichen Tuns Einhalt zu gebieten. Schulzes überlegte Amtsführung und seine Integrationsfähigkeit ermöglichten gemeinsame Aktionen mit Kammern und Verbänden anderer Heilberufe im sächsischen „Bündnis Gesundheit“. Am 20. November feiert er seinen 65. Geburtstag. Heinz Stüwe
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