PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(46): A-3191 / B-2808 / C-2710

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Richard-Merten-Preis – verliehen vom Kuratorium Richard-Merten-Preis, Eltville, für herausragende Arbeiten zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, Dotation: 10 000 Euro, an Dipl.-Biochem. Dr. med. Andreas Weimann, Institut für Laboratiumsmedizin und Pathobiochemie der Berliner Charité. Weimann wurde für seine exzellente Arbeit zur Implementierung eines kosteneffektiven, konsolidierten und verbesserten telehämatologischen Services der drei Universitätskrankenhäuser der Charité-Universitätsmedizin Berlin ausgezeichnet.
Christoph Kleinschnitz. Foto: privat
Christoph Kleinschnitz.
Foto: privat
Hermann-Rein-Preis– verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V., gestiftet von der Firma Servier Deutschland GmbH, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. med. Christoph Kleinschnitz, Würzburg, in Anerkennung seiner Arbeit „Coagulation factor XII provides protection from pathological thrombosis in cerebral ischemia without interfering with hemostasis“.
Forschungspreis – verliehen anlässlich der Tagung der International Society for Forensic Genetics an den Magdeburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Reinhard Szibor. Er wurde für seine Untersuchungen über DNA-Strukturen auf dem
X-Chromosom ausgezeichnet.
Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft – verliehen von der Körber-Stiftung, Hamburg, an den Chemiker Prof. Dr. Peter Seeberger, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Er wurde für seine neuartige automatische Synthesemaschine für Kohlenhydrate ausgezeichnet, die bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Krankheiten wie Malaria hilft. Dotation: 750 000 Euro.
Erwin Schrödinger Preis – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Helmholtz-Gemeinschaft, Dotation: 50 000 Euro, an ein Team aus Wissenschaftlern vom GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, der Technischen Universität München und der Universität Bonn. Der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes zeichnet herausragende Forschungsleistungen aus. Das Forscherteam wurde für eine Arbeit über bakterielle Signalsysteme geehrt.
Rottendorf-Wissenschaftspreise – verliehen von der Rottendorf-Stiftung, Ennigerloh, Dotation: je 5 000 Euro. Mit dem Rottendorf-Preis für Pharmazie wurde Priv.-Doz. Dr. Daniela Gündisch, Pharmazeutisches Institut, Pharmazeutische Chemie, Universität Bonn, ausgezeichnet. Sie wurde für ihre Arbeiten über die Wirkung von Nikotin geehrt. Den Rottendorf-Europa-Preis erhielt Dr. Anne des Rieux, University Catholic Luwain, Belgien. Sie wurde für ihre Untersuchungen und Modellentwicklung zur Darstellung der Transcytose von therapeutischen Proteinen, die in Nanopartikeln eingeschlossen sind, ausgezeichnet.
Innovationspreis – verliehen an die Gräser-Impf-Tablette Grazax der Firma Alk-Scherax Arzneimittel GmbH, Wedel. Das Präparat wurde aufgrund einer repräsentativen Umfrage der Zeitschrift PharmaBarometer unter HNO-Ärzten als das innovativste Medikament 2007 ausgezeichnet.
Nachwuchspreis Ethik in der Medizin – verliehen von der Akademie für Ethik in der Medizin, Göttingen, an Katja-Wagner-Westerhausen, Philosophisches Institut der Universität Aachen, für ihren Beitrag „Gradualistische Konzepte und Alternativen in der Embryonendebatte“. Der Preis war mit 2 500 Euro dotiert.

Anja Liebeskind, Lilly Deutschland GmbH; Thomas G. Schulze; Peter Bräunig DGBS (von links). Foto: Lilly Deutschland GmbH
Anja Liebeskind, Lilly Deutschland GmbH; Thomas G. Schulze; Peter Bräunig DGBS (von links).
Foto: Lilly Deutschland GmbH
DGBS Zukunftspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS). In der Kategorie „Medien/Publikationen“ wurde Dr. Thomas G. Schulze für seine Facharbeit zur Erforschung der Ursachen der bipolaren Erkrankung ausgezeichnet. Magdalena M. Ben und Eric Bodenschatz erhielten für ihr Internetprojekt „BIPOL-ART“ den Preis in der Kategorie „Soziale Initiativen/Projekte“. Dotation: jeweils 3 000 Euro. Gefördert wurde der Preis durch die Firma Lilly Deutschland.
Lilly Förderpreis Bipolare Erkrankungen – ebenfalls verliehen anlässlich der Jahrestagung der DGBS durch die Arbeitsgruppe Bipolare Störungen an die Nachwuchswissenschaftlerin Dipl.-Psych. Dipl.-Theol. Rita Schmid für ihre Arbeit zur Belastung von Angehörigen bipolar Erkrankter. Der Preis war mit 15 000 Euro dotiert. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema