ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2007Hautkrebs: Vorsorge wird Kassenleistung

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Hautkrebs: Vorsorge wird Kassenleistung

Dtsch Arztebl 2007; 104(47): A-3217 / B-2833 / C-2733

Richter-Kuhlmann, Eva

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Hautkrebs-Screening: In fünf Jahren will der Gemeinsame Bundes­aus­schuss den Erfolg der Früherkennung überprüfen. Foto: Keystone
Hautkrebs-Screening: In fünf Jahren will der Gemeinsame Bundes­aus­schuss den Erfolg der Früherkennung überprüfen. Foto: Keystone
Alle gesetzlichen Krankenkassen sollen künftig für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr die standardisierte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs übernehmen. Das hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) beschlossen. Anspruch auf die Untersuchung haben die Versicherten alle zwei Jahre. Die Vorsorgeuntersuchung könne von Dermatologen sowie nach entsprechender Fortbildung von hausärztlich tätigen Fachärzten für Allgemeinmedizin, Internisten und praktischen Ärzten vorgenommen werden, sagte der Vorsitzende des G-BA, Dr. Rainer Hess. Wenn ein Verdacht auf Hautkrebs bestehe, müsse dieser jedoch immer durch einen Dermatologen abgeklärt werden. Den Erfolg des Hautkrebs-Screenings will das Selbstverwaltungsgremium spätestens in fünf Jahren überprüfen.
Seine abschließende Entscheidung über den Einsatz der Vakuumversiegelungstherapie in der ambulanten Versorgung hat der G-BA vorerst ausgesetzt. Beschlussfassungen zur Palliativmedizin sowie zur Definition von „therapiegerechten Verhalten“ (entsprechend den Veränderungen im § 62 SGB V durch das GKV-WSG) vertagte der G-BA auf seine Sitzung im Dezember. ER
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