ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1997Ärztestatistik: Neuer Rekordstand

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Ärztestatistik: Neuer Rekordstand

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS KÖLN. Die Ärztestatistik der Bundes­ärzte­kammer weist zum 31. Dezember 1996 einen neuen Nachkriegsrekordstand auf: Zu diesem Stichtag waren 343 556 Ärztinnen und Ärzte bei den Ärztekammern gemeldet (Vorjahr: 335 348). Dies ist eine Zunahme um 2,4 Prozent. Im einzelnen: Die Zahl der Krankenhausärzte stieg um 2 605 (zwei Prozent) auf 135 341. Die Zahl der niedergelassenen Ärzte erhöhte sich um 1 711 (1,5 Prozent) auf 112 660. In anderen Bereichen, in denen Ärztinnen und Ärzte tätig waren (zum Beispiel bei der Bundeswehr, beim Bundesgrenzschutz und in der Industrie), erhöhte sie sich um 1 139 (3,8 Prozent) auf 31 334, die Zahl verringerte sich allerdings geringfügig um 73 (-0,8 Prozent) in Behörden und Körperschaften. Ende 1996 waren 64 221 Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit; dies entspricht einer Zunahme gegenüber 1995 um 2 753 (4,5 Prozent). Dies wird vor allem auf die wesentlich gestiegene Zahl der arbeitslosen Ärztinnen und Ärzte zurückgeführt. Im Januar 1997 waren 10 600 Ärzte arbeitslos, eine Steigerung um 19,6 Prozent gegenüber Oktober 1996. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote