ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2007Erbrechen in der Schwangerschaft: Alte Hüte oder „In der Schwangerschaft nichts Neues“

MEDIZIN: Diskussion

Erbrechen in der Schwangerschaft: Alte Hüte oder „In der Schwangerschaft nichts Neues“

Dtsch Arztebl 2007; 104(47): A-3266 / B-2876 / C-2776

Germann, Peter

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LNSLNS In Erwartung neuester Erkenntnisse begann ich, den Artikel voller Neugier über dieses alte Übel zu studieren. Denn als Hausärzte haben wir schon unsere Schwierigkeiten, individuell auf die Schwangeren mit Erbrechen einzugehen. Die Autoren der Übersichtsarbeit geben an, dass es im Durchschnitt mit bis zu 70 % ein sehr häufiges Problem ist. Die Ätiologie ist uns häufig klarer als dem Facharzt, weil wir die häuslichen und persönlichen Situationen kennen, sodass wir zumindest die psychosomatische Komponente beurteilen können.
Dankbar bin ich für den Hinweis bezüglich des Ingwers, alleine die Akupunktur ist uns bekannter, wird aber kaum angewandt.
Auch der Hinweis mit der Assoziation H. pylori ist interessant.
Aber die Therapie ist erstaunlich 20 Jahre alt; wir bekommen sogar einen Freibrief für einige Arnzeimittel, die zum großen Teil laut Roter Liste in der Schwangerschaft kontraindiziert sind.
Mir persönlich fehlt die Akzeptanz einiger anderer bekannter Möglichkeiten wie zum Beispiel die der Homöopathie.

Dr. med. Peter Germann
Köhlerstraße14
67549 Worms

Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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